Zahlreiche Sachbeschädigungen in der Großsiedlung in Koblenz-Neuendorf
Maskierte Gruppe behinderte Polizeieinsatz
Koblenz. Am Montag, 31. Oktober, wurden gegen 19:30 Uhr in der Großsiedlung Ko-Neuendorf mehrere kleinere Brände von Mülltonnen an unterschiedlichen Örtlichkeiten gemeldet. Die sofort entsandten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Koblenz und der Polizei Koblenz fanden vor Ort des Weiteren eine Reihe von Sachbeschädigungen Einschlagen der Seitenscheibe einer Bushaltestelle, Beschädigung der Eingangstüre eines stehenden Linienbusses mittels Stein, Zerstörung einer großflächigen Scheibe eines Einkaufsmarktes vor. Die Arbeiten der Einsatzkräfte wurden von einer aggressiven, ca. 40 bis 50 Personen umfassenden Gruppierung, die sich mit Sturmhauben und Skimasken vermummten, massiv gestört. Eierwürfe, vermutlicher Zwillenbeschuss aus dem Hinterhalt und nicht zuletzt der Versuch, die Beamten mittels Laserpointer zu blenden führten dazu, dass das Unterbinden weiterer Straftaten nur durch Hinzuziehen von Unterstützungskräften der umliegenden Dienststellen verhindert werden konnte. Alle eingesetzten Kräfte blieben unverletzt. Beschädigungen an den Einsatzfahrzeugen konnten keine festgestellt werden. Die Polizeiinspektion Koblenz 2 hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch und versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die die Geschehnisse beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter Tel. (0261) 10 30 / -29 10 oder per Mail an pikoblenz2@polizei.rlp.de zu melden.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz
