„Rheinische Apfelroute“ feierlich eingeweiht
Meckenheim feierte großes Apfelfest
Meckenheim. In Meckenheim dreht sich viel um den Apfel, er ist nicht nur das Logo der Stadt, auch ist man stolz auf die vielen Obstbaubetriebe. Und nicht zuletzt ist man nach dem Alten Land und dem Bodensee auch die drittgrößte Anbauregion in Deutschland. Umso größer die Freude bei den Verantwortlichen, als am vergangenen Wochenende die „Rheinische Apfelroute“ feierlich eingeweiht werden konnte. Mehr als 120 Kilometer Radwege durchziehen die Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg. Die Radfahrer haben so die Möglichkeit, die Schönheit und Vielseitigkeit der regionalen Kulturlandschaft und Landwirtschaft mit allen Sinnen zu genießen. Jede der Kommunen kann zusätzlich auf kurzen Nebenrouten erfahren werden. Die Apfelroute führt über verkehrsarme und gut asphaltierte Wege - vorbei an Obstplantagen, Gemüsefeldern, Obsthöfen und Fachwerkromantik. An verschiedenen Punkten entlang der Hauptroute entstehen neben zahlreichen Rastplätzen insgesamt zwölf Erlebnisstationen, die Informationen zur regionalen Landwirtschaft und Kulturlandschaft informativ und spielerisch an die Besucher vermitteln.
Viele Informationen gab es auch rund um die Apfelroute bei der offiziellen Eröffnung am vergangenen Sonntag. Diese startete mit einer Segnung der Fahrräder durch Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek, bevor anschließend Bürgermeister Bert Spilles gemeinsam mit dem Chef der Rhein-Voreifel-Touristik, Rolf Schumacher, die Route eröffnete. Auf dem Kirchplatz gab es ein buntes Unterhaltungsangebot, welches musikalisch vom Musikzug der Stadtsoldaten gestaltet wurde. Historische Fahrräder wurden ebenso gezeigt wie ein alter Porsche-Traktor und ganz viele Äpfel natürlich. Informationsstände gab es vom BUND und auch die Stadt Meckenheim war natürlich vertreten. Die Jägerschaft informierte ebenso mit einer rollenden Waldschule wie die Imker. Daneben gab es eine Hüpfburg und ganz viele Angebote für die kleinen Besucher. Kulinarisch wurde den Besuchern ebenfalls viel geboten, denn so lecker Äpfel sind, mitunter ist ein Kaffee ebenfalls nicht ganz zu verachten. Dazu gab es leckeren Kuchen, Eis und natürlich hatten auch die Gastronomen rund um den Kirchplatz jeweils einen eigenen Stand aufgebaut, um die Besucher zu verköstigen. Ideal auf Radfahrer zugeschnitten waren auch die Obstbecher von Obstbauer Carsten Dahlhausen, welche viel Energie bei wenigen Kalorien lieferten. Diese wurden von den Radlern gerne auch angenommen, denn parallel zur Eröffnung in Meckenheim starteten in den übrigen Kommunen jeweils größere Gruppen von Radfahrern, die in einer Sternfahrt nach Meckenheim kamen. Nun hat auch die Voreifeltouristik genau wie die Stadt Meckenheim einen stilisierten Apfel als Logo, was die Markenwächter von Apple auf den Plan brachte und dem Meckenheimer Bürgermeister Bert Spilles TV-Interviews unter anderem mit SAT 1 einbrachte. Sein Rat an alle Mitarbeiter von Apple war daher ganz klar: „Ein Apfel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen“. Im Übrigen blickt der Stadtchef hier auf eine gute Bilanz, so ist Meckenheim als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet, die Infrastruktur wird konsequent ausgebaut. Und gemeinsam mit Rolf Schumacher betonte man auch die Nachhaltigkeit des Angebotes, denn es ist deutlich sinnvoller, die Äpfel aus der Region zu kaufen, statt diese aus Übersee einfliegen zu lassen.
Das Ganze wurde mit einem verkaufsoffenen Sonntag kombiniert und viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zusätzlich von der Leistungsstärke des Meckenheimer Einzelhandels zu überzeugen. STF
„Äpfel sind die beste Medizin“. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Historische Fahrräder wurden von vielen Besuchern bestaunt. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
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