Allgemeine Berichte | 08.10.2024

Interaktive Ausstellung in Urmitz

Mehr Leben entdecken

Eröffnung in der Nacht der offenen Kirche

Urmitz. Es wird eine ganz besondere Ausstellung in der Kirche St. Georg in Urmitz. Mehr Leben entdecken: Die interaktive Ausstellung stellt zentrale Lebensfragen. Gibt es wahre Liebe? Wozu bin ich da? Gibt es Gott?

Rund 20 Stationen sprechen an, verrücken die Perspektive, verblüffen und sensibilisieren dafür, im eigenen Leben Neues zu entdecken. Wie fühlt es sich an, wenn man jemandem etwas nachträgt? Zwei schwere Steine machen das sinnbildlich erfahrbar. Ein Spiegel in Scherben führt den Betrachter seine Gebrochenheit vor Augen. Wie sehen uns andere, wie sieht uns Gott?

Und wofür schlägt unser eigenes Herz? Ganz unterschiedliche Interaktionen machen die jeweiligen Lebens- und Glaubensimpulse erfahrbar. „Die Themenvielfalt ermöglicht allen Besuchern, ob jung oder älter, glaubend oder suchend, den eigenen Lebensnerv zu treffen und einen Anstoß zu erhalten, über das eigene Leben nachzudenken“, sagt Heike Helf, Ehrenamtliche im Gemeindeteam.

Einladung zur Eröffnung mit Wasser, Wein und Brot

Die Ausstellungseröffnung findet am 26. Oktober in der Nacht der offenen Kirche statt. Um 18 Uhr sind interessierte Menschen zum Familiengottesdienst eingeladen. Im Anschluss können alle Besucher die Ausstellung bis 23 Uhr hautnah erleben. „Wir freuen uns auf viele Gäste“, blickt Caritas-Mitarbeiterin Fabienne Couvreux mit Vorfreude auf die Eröffnung. „Bei Wasser, Wein und Brot besteht die Möglichkeit des Austauschs. Darüber hinaus wird es an diesem Abend Workshops zur Caritas-Jahreskampagne Frieden beginnt bei mir geben.“

Vom 27. Oktober bis 3. November öffnet die Kirche St. Georg (Rheinstr. 11, 56220 Urmitz/Rhein) für die Ausstellung täglich zwischen 10 und 17 Uhr ihre Pforten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Leben Pater Richard Henkes als Vorbild

Die Impulse der Ausstellung werden durch Bibelstellen ergänzt und mit Statements zum Wirken von Pater Richard Henkes verbunden. Der Pallottinerpater starb 1945 im KZ Dachau bei der freiwilligen Pflege typhuskranker Mithäftlinge. Sein existenzielles Ringen mit dem Glauben, den eigenen Möglichkeiten, der Bildung eigener Haltungen und Werte sind noch heute beispielhaft für viele Menschen. Im Zuge der Seligsprechung im Jahr 2019 konzipierte die WeG-Initiative „Glaube hat Zukunft“ aus Vallendar das Projekt HALTUNG heute. Ziel ist es, Menschen zu bestärken, sich der eigenen Lebens- und Glaubenserfahrungen, Haltungen und Werte bewusst zu werden, um daraus Kraft und Mut zu schöpfen.

Weitere Infos: Pfarrbüro St. Georg, Tel. 02630 7352, E-Mail: pfarrbuero.urmitz@pg-m-k.de.

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