Allgemeine Berichte | 05.02.2026

Romantische Klänge und moderne Rhythmen: Ein Abend voller musikalischer Vielfalt

Meister der Melodie: Der Männerchor Koblenz-Horchheim verzaubert

Von Beethoven bis Beatles: Ein musikalischer Streifzug durch die Jahrhunderte.

Koblenz. Das diesjährige Konzert des Männerchores Koblenz-Horchheim bot eine beeindruckende Mischung aus romantischer Musik des 19. Jahrhunderts und modernen Kompositionen.

Der Chor präsentierte sich unter der Leitung von Wassily Kotykov als stimmlich homogener Klangkörper, der mit abwechslungsreicher Intonation und nahtlosen Tempowechseln überzeugte.

Den Auftakt bildeten Rudolf Deschs „Trösterin Musik“ und Ludwig van Beethovens „Die Himmel rühmen“, gefolgt von August Eduard Grells „Gnädig und barmherzig“, das in seiner A-cappella-Darbietung voll zur Geltung kam. Andreas Höhler beeindruckte hierbei mit seinem warmen und vollen Bariton.

Der zweite Teil des Abends war der Frühromantik gewidmet, mit Werken wie Franz Schuberts „Die Nacht“ und „Der Gondelfahrer“ sowie Felix Mendelssohn-Bartholdys „O Täler weit o Höhen“. Der dritte Programmteil brachte die Moderne auf die Bühne: Vangelis' „Conquest of Paradise“, Luigi Pagarellis „La Paganella“ und eine Mischung aus Rock und Ballade von den Beatles mit den Liedern „I want to hold your hand“, „Yesterday“ und „She loves you“.

Nico Wouterse, Bassbariton vom Koblenzer Theater, übernahm die gesanglichen Solopartien und erreichte das Publikum mit Guiseppe Verdis „Infelice“ und Jacques Offenbachs „Scintille, diamant“. Aus dem Musicalbereich präsentierte er „Stars“ aus „Les Misérables“ und „Wenn ich einmal reich wär‘“ aus „Anatevka“. Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt mit dem Chor in Stephen Adams' „Jerusalem“, was mit viel Applaus gewürdigt wurde.

Maria Streltsova, die seit Jahren als verlässliche Begleiterin am Klavier mit dem Chor verbunden ist, glänzte als Solistin mit Franz Schuberts „Impromptu op.90 Nr. 4“, Franz Liszts „Petrarcas Sonett 104“ und Johannes Brahms' „Ungarischem Tanz“. Ihr virtuoses Spiel brachte die Vielfalt der Kompositionen eindrucksvoll zur Geltung. Gemeinsam mit Wassily Kotykov begeisterte sie das Publikum mit einer vierhändigen Klavierfassung des „Libertango“ von Astor Piazzola, die wahre Begeisterungsstürme auslöste.

Das Gesangsquartett, bestehend aus Martin Jung, Thomas Krekeler, Andreas Höhler und Hajo Ruof, hat sich als tragende Säule der Horchheimer Chorkonzerte etabliert. Mit Billy Joels „Lullabye (Goodnight, My Angel)“ und dem Liebeslied „Frauenname“ von Maybebop rundeten sie das Programm ab. Unter der Leitung von Andreas Höhler überzeugte ihr A-cappella-Gesang durch stimmliche Klarheit und Ausgewogenheit.

Die musikalische und organisatorische Gestaltung lag in den bewährten Händen von Chorleiter Wassily Kotykov und dem umsichtigen 1. Vorsitzenden Jopa Schmidt, der mit einer informationsreichen und humorvollen Moderation durch den Abend führte. Im Anschluss zeichnete Dietmar Weidenfeller, der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes Koblenz, Martin Jung für 50 Jahre aktives Singen aus. BA

Von Beethoven bis Beatles: Ein musikalischer Streifzug durch die Jahrhunderte. Foto: Lothar Stein

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