Allgemeine Berichte | 17.09.2018

Das Gymnasium im Kannenbäckerland informiert...

Mensa nimmt an KEEKS-Projekt teil

Der Energieverbrauch bei der Zubereitung, Lagerung und dem Transport wird überprüft

Die Teilnehmer am Auftakttreffen: Herr Gonka (Institut für nachhaltiges Wirtschaften), Herr Breitbach (Schulleiter Gymnasium), Herr Kempf (Kreisverwaltung), Frau Heim-Cleppien (Mensabeauftragte Gymnasium), Frau Timm (Mensaleitung), Herr Blath (Hausmeister Gymnasium) und Frau Schützelhofer (Vernetzungsstelle Schulverpflegung).

Höhr-Grenzhausen. Kürzlich fiel für die vom Gymnasium im Kannenbäckerland genutzte Schulmensa in Höhr-Grenzhausen der Startschuss zur Teilnahme am KEEKS-Projekt, das vom Bundesumweltministerium seit 2016 gefördert wird. „KEEKS“ steht dabei für „Klima- und Energieeffiziente Küche in Schulen“. So wurden vom Institut für nachhaltiges Wirtschaften praxistaugliche Lösungen für Prozesse, Lebensmitteleinsatz und Techniknutzung in Schulküchen entwickelt, um energiesparender und klimaschonender zu kochen.

Das Projekt nimmt dabei verschiedene Rahmenbedingungen der Schulverpflegung und der Mensa genauer unter die Lupe: So steht eine Analyse der Speisepläne im Hinblick auf die Energie- und Klimabilanz auf dem Programm. Hier geht es besonders um die Emission von Treibhausgasen bei der Herstellung, der Verarbeitung und dem Transport der Lebensmittel. Ein weiterer wichtiger Faktor der Klimawirksamkeit, der untersucht wird, ist die Technik in der Küche fürs Kühlen, Kochen, Spülen, Warmhalten und Beleuchten.

In einem Auftaktgespräch stellte Herr Gonka vom Institut für nachhaltiges Wirtschaften das Projekt und seine Inhalte vor, erläuterte die Projektziele und den weiteren Ablauf des Projekts. Dann schloss sich ein Rundgang durch den Küchenbereich und die Nebenräume der Mensa an. Dabei wurden Messgeräte installiert, die in den folgenden Wochen Daten zur Nutzung und zum Verbrauch der Geräte aufzeichnen. Hinzu kommen Befragungen zur Nutzung der Küche und eine Erfassung der Menge der Speiseabfälle.

Die Ergebnisse werden am Schluss des Projektes in einer Präsentation vorgestellt. Und hier werden mit den erhobenen Daten die vollständigen Wege der Speisen vom Anbau der Lebensmittel bis zur Entsorgung der Essensreste unter klimarelevanten Aspekten berücksichtigt. Es werden dann Möglichkeiten zur Verbesserung und Optimierung aufgezeigt, diskutiert und gegebenenfalls mögliche Änderungen im Betrieb der Schulküche festgelegt.

„Wir sind gespannt, welche Daten ermittelt werden und wie die Bilanz zur Klima- und Energieeffizienz rund um die Schulverpflegung in der Mensa und ihrer Küche ausfällt.“, so die Schulleitung.

Pressemitteilung

Gymnasium im Kannenbäckerland

Höhr-Grenzhausen,

Christina Heim-Cleppien

Beim Küchenrundgang werden erste Daten erhoben und die Messgeräte installiert. Privat

Beim Küchenrundgang werden erste Daten erhoben und die Messgeräte installiert. Fotos: Privat

Die Teilnehmer am Auftakttreffen: Herr Gonka (Institut für nachhaltiges Wirtschaften), Herr Breitbach (Schulleiter Gymnasium), Herr Kempf (Kreisverwaltung), Frau Heim-Cleppien (Mensabeauftragte Gymnasium), Frau Timm (Mensaleitung), Herr Blath (Hausmeister Gymnasium) und Frau Schützelhofer (Vernetzungsstelle Schulverpflegung).

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