Karnevalistischer Gottesdienst der Pfarrei Heilig Geist Mülheim-Kärlich
Mit Gottes Segen in die neue Session
VG Weißenthurm. Aller guten Dinge sind drei: In der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt Mülheim“ fand vergangene Woche der dritte Karnevals-Gottesdienst der Pfarrei „Heilig Geist Mülheim-Kärlich“ statt.
Mitgestaltet wurde dieser von den zahlreichen Karnevals- und Möhnenvereinen der Pfarrei.
Eine Kirchenorgel war jedoch nicht zu hören: Der Musikverein St. Sebastian sorgte für den musikalischen Rahmen. „Mancher denkt vielleicht so vor sich hin, in der Kirche muss der Sinn zum Trübsal neigen.
Doch wollen wir Euch heute zeigen, dass dieses Vorurteil nicht stimmt. Wer sich Gott zu Herzen nimmt, kann manche von den Ernsten Sachen, mit tiefsten Herzen nur belachen.“, betonte Pfarrer Günter Vogel in seiner Begrüßung. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Monika Schneider und dem Pfarrgemeinderat hatte er den Gottesdienst organisiert. Als Moderator stellte er die Rolle des Herrn heraus: „Denn er ist die Quelle von Freud und Licht, ein Gott, der das Leben liebt und uns nicht vergisst. Alaaf und Helau, so rufen wir laut, weil Gott uns das Leben in Vielfalt erlaubt“, so Pfarrer Günter Vogel.
Das Motto „Verschieden und bunt, doch im Glauben vereint“ wurde auch bei den Beiträgen deutlich, die die Karnevalsvereine zum Gottesdienst beisteuerten: Eine Abordnung der Zils-Pils-Barden der Ki & Ka Kärlich präsentierte zu Beginn das Lied „Kölsche Jung“. Anneliese Schlaus von der MSK Kaltenengers trug nachdenkliche und heitere Zeilen vor. „Halleluja“ lautete der Titel des Liedes, welches Katja Hohn und Daniel Ferber vom Möhnen-Club Mülheim vortrugen. Zurückliegende Ereignisse kommentierte Walter Schäfer als Til von der MKS Kaltenengers in seiner humorvollen Art und Weise. Lena Schneider von der Ka und Ki Weißenthurm zeigte einen Mariechentanz. Die „Singende Wirtin“ Jutta Krämer (Möhnen-Club Mülheim) trug ihr beliebtes Seemann-Lied vor. Auch die Nachwuchsmariechen Valentina Domi und Dahlia Bröhl (Möhnen-Club Mülheim) zeigten ihr Talent. Für die Mülheimer Karnevals-Gesellschaft trugen „Steffi und die Poppeköpp“ das Lied „Unser Stammbaum“ vor. Einen Meditationstext präsentierte Sophia Dietrich vom Karnevalsverein „Basjanes Helau“.
Nach dem unterhaltsamen, aber trotzdem sehr würdigen Gottesdienst verweilten die Närrinnen und Narren noch gerne in geselliger Runde in dem Gotteshaus, um Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu pflegen.
KH
Die Drei Akteure der „Zils-Pils-Barden“ der Ki und Ka Kärlich präsentierten das Lied „Kölsche Jong“.
Christian Ferber und Katja Hohn präsentierten eine Akustik-Version des Brings-Hit „Hallelulja“.
Weitere Themen
Pfarrer und Moderator Günter Vogel (mitte) freute sich über eine voll besetzte Pfarrkirche beim Karnevalsgottesdienst. Dieser wurde u.a. durch Christian Ferber (links) und Katja Hohn (rechts) musikalisch bereichert.
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Nach dem Crash flüchtete der Verursacher zunächst zu Fuß von der Unfallstelle
07.09.: Kreis AW: Britischer Autofahrer missachtet Rechtsverkehr: Verletzte und Totalschaden nach Frontalkollision
Quiddelbach. Der Fahrer eines britischen Pkw befuhr am Freitagabend gegen 19:40 Uhr die B 257 von Quiddelbach kommend in Fahrtrichtung Müllenbach. Dabei nutzte er über einen längeren Zeitraum den linken Fahrstreifen. Ausgangs einer Linkskurve oberhalb von Quiddelbach kollidierte der schwarze Pkw frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Weiterlesen
Für rund zweieinhalb Stunden blieb es dunkel:
05.09.: Langer Stromausfall in Remagen und Sinzig
Sinzig/Remagen. Am Samstagabend kam es um 20.07 Uhr zu einem Kurzschluss im Bereich der Umspannanlage Sinzig. In der Folge fiel im Bereich von 31 Netzstationen der Strom aus. Betroffen waren Haushalte in Sinzig und Remagen.
Weiterlesen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach mehr als 150 Jahren endet eine außergewöhnliche Familien- und Unternehmensgeschichte: Das traditionsreiche Schuhhaus Rollmann in Bad Neuenahr schließt seine Türen. Damit verliert die Innenstadt ein Geschäft, das für Generationen von Kundinnen und Kunden weit mehr war als nur ein Ort zum Schuheinkaufen, sondern einen Platz für Begegnungen und Gespräche. Nun haben sich die...
Weiterlesen