Mit Herz und Tradition: Matthias-Schützen Brohl übergeben beeindruckende Spende an den Hospiz-Verein Rhein-Ahr
Brohl. Der Matthias-Schützenverein in Brohl setzt sich mit großem Engagement für karitatives Handeln ein, insbesondere für die Unterstützung der Hospizarbeit.
Die Bruderschaft legt großen Wert darauf, schwerstkranken, sterbenden Menschen und ihren Angehörigen Zuwendung und Unterstützung zu bieten.
Mit Herzblut und Gemeinschaftsgefühl leistet die Brohler Schützenbruderschaft einen entscheidenden Beitrag zur Förderung dieser wichtigen Arbeit und sendet ein starkes Zeichen der Solidarität an Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Angehörige.
Seit dem Jubiläumsjahr 2017, als der älteste Brohler Verein sein 150-jähriges Bestehen feierte, widmen sich die Matthias-Schützen der Unterstützung des Hospiz-Vereins im Kreis Ahrweiler. Die Initiative zu dieser Spendenaktion ging vom damaligen Brudermeister und Bezirkskönig Peter Nonn aus. Die Aktion fand sofort Anklang innerhalb der Bruderschaft, was nicht nur auf das Jubiläum der Schützen zurückzuführen ist, sondern auch auf persönliche Erfahrungen, da Mitglieder der Bruderschaft, darunter Bärbel Butterbrodt, Schwester des Brudermeisters, 2016 in diesem Hospiz verstarben.
Die jüngste Spendenübergabe an den Hospiz-Verein Rhein-Ahr erfolgte im Rahmen des traditionellen Dreikönigsballes. An diesem Abend überreichten die Matthias-Schützen der Vorsitzenden des Hospiz-Vereins, Ulrike Dobrowolny, einen Betrag von 3.000 Euro. Die Freude über diesen Betrag war groß, und Dobrowolny bedankte sich herzlich im Namen des Hospiz-Vereins bei allen Beteiligten. Der Dank galt auch den Schützinnen und Schützen, die durch ihre Spenden zu dieser beeindruckenden Summe beitrugen.
Im vergangenen Jahr bot sich den Matthias-Schützen rund um die Feierlichkeiten für Bezirkskönig Martin Schnitker die Gelegenheit, nicht nur das traditionelle Schützenwesen zu zelebrieren, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe zu setzen. Dies geschah durch Sammelaktionen und den Verzicht von Martin Schnitker auf Geschenke zugunsten von Geldspenden für das Hospiz.
Besonders hervorzuheben ist der Einsatz lokaler Einzelhändler, Firmen und Vereine, die sich an Aktionen wie regelmäßig stattfindenden Tombolas beteiligen, bei denen jeder Euro dem guten Zweck zugutekommt.
Die Schützen-Verantwortlichen, Brudermeister Peter Nonn und Martin Schnitker, betonten bei der Spendenübergabe, dass soziales Engagement im Sinne des Wahlspruchs "Glaube, Sitte, Heimat" eine gelebte Realität ist. Brüderlichkeit ist für die Schützenbruderschaft mehr als eine Feiergemeinschaft; sie bedeutet auch, soziale Verantwortung zu übernehmen. Peter Nonn bekräftigte abschließend, dass die Matthias-Schützen das Hospiz Rhein-Ahr auch in Zukunft unterstützen werden, und hofft, dass sich weitere Spender an der Aktion beteiligen.
BA
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