Allgemeine Berichte | 27.06.2016

Andernacher Sub-Rock-Formation Frank-Einstein im Interview

Mit Musik die Leute glücklich machen

Mit Musik die Leute glücklich machen

Andernach. Hinter der Sub-Rock-Formation Frank-Einstein stehen Tim Rönz, Gesang und Gitarre, Benedikt Giede, Gitarre, Maximilian Giede, Schlagzeug und Felix Kronenbürger, Bass. Sie sind fester Bestandteil der lokalen Musikszene und liefern seit 2014 regelmäßig neues Songmaterial aus dem Studio.

„BLICK aktuell“: Wie kam es zur Gründung der Band?

Frank-Einstein: Wir kamen in der dritten Klasse auf die Idee, eine Band zu gründen.

Wir dachten, dass Töpfe zum Beispiel als Schlagzeug reichen. Später bekam Bene eine Gitarre und Maxi ein Schlagzeug. Ich, Tim, hatte kurz vorher angefangen, Gitarre zu lernen, aber mir fehlte die Motivation zu üben. Irgendwann wollte ich aber mithalten können, weil sie echt gut wurden, und ich zurück blieb. Daraufhin haben wir zusammen Lieder gelernt. 2014 gründeten wir dann wirklich die Band. Felix wollte mit in die Band, aber er spielte Gitarre, wir brauchten jedoch keinen weiteren Gitarristen und so überzeugten wir ihn, Bass zu spielen. Anfänglich waren wir eine reine Cover-Band, aber mittlerweile spielen wir hauptsächlich eigene Lieder.

„BLICK aktuell“: Wie kam es dazu, dass Alexander Eberz sein Interesse bekundet hat und euch vermarkten wollte?

Frank-Einstein: Das ging von uns aus. Wir haben nach einer Möglichkeit gesucht, günstig Lieder aufzunehmen. „Sonic Production“ wurde uns empfohlen.

Nachdem Alexander Eberz die Demos gehört hatte, hat er uns ein Angebot gemacht. Wir wollten den Leuten endlich etwas präsentieren. Das Geld ist erstmal weg, aber, so eine Aufnahme bleibt für immer.

„BLICK aktuell“: Der Bandname ist das erste, was bei einer Präsentation in den Fokus gerät. Wie kamt ihr auf den Namen?

Frank-Einstein: Zu Beginn hießen wir Kill-Kyle, inspiriert von South Park, aber vor dem ersten Auftritt suchten wir nach einem neuen Namen. Es hat begonnen mit dem Logo. Am Anfang haben wir die amerikanische Band Misfits gecovert. Wir wollten ein Logo, das sich an ihrem Logo orientiert. Deswegen haben wir ein Art Schattenbild von Frankenstein genommen. Aufgrund des Logos haben wir uns dann Frank-Einstein genannt. Das tolle ist, der Name bleibt im Gedächtnis. Vor der Veröffentlichung der ersten CD oder direkt danach den Namen nochmal zu ändern geht nicht. Also heißen wir seitdem Frank-Einstein.

„BLICK aktuell“: Die Band ist ein Teil eures Lebens, was macht ihr sonst?

Frank-Einstein: Wir gehen zur Schule oder machen eine Ausbildung. Gerade wenn man zur Schule geht, gibt es zwei Möglichkeiten: Lernen oder Musik. Ich, Tim, spiele lieber Musik. Wir proben freitags für ein bis zwei Stunden, wenn alle von der Arbeit wieder zu Hause sind. Man findet immer etwas Zeit, unter der Woche mal zu proben. Die Studiotermine sind dann am Wochenende.

„BLICK aktuell“: Wer ist bei euch der kreative Kopf, der die ganzen Ideen zu Covers und Videos macht?

Frank-Einstein: Eigentlich ist Tim der kreative Kopf, aber Maxi will es auch machen. Da kommt es oft zu Konflikten. Wir machen es letztlich alle zusammen, Tim schreibt die Lieder, die wir dann zusammen üben und wenn es dann nicht funktioniert, probieren wir noch etwas rum. Letztlich läuft es oft darauf hinaus, dass wir die ursprüngliche Idee von Tim nehmen.

BLICK aktuell: Tim, du schreibst die Lieder, wie kommst du auf die Texte, wie entsteht so etwas?

Frank-Einstein: Es ist wichtig das der Text sich reimt und auf die Melodie passt. Die Lieder sollen einen Sinn ergeben. Wir fangen mit dem Refrain an. Manchmal dauert es lang, bis wir mit einem Lied fertig sind. Das schwerste ist dem fertigen Stück einen Namen zu geben, denn der Titel soll prägnant sein.

BLICK aktuell: Gibt es einen festen Musikstil den ihr verfolgt?

Frank-Einstein: Wir bezeichnen uns als Sub-Rock. Wir verfolgen keine feste Musikrichtung. Wir sind eine Mischung aus Sub-Genres. Anfänglich wollten wir Punkrockmachen, aber danach haben wir ruhigere Lieder gemacht und deshalb haben wir uns keinem Stil verschrieben.

BLICK aktuell: Ihr habt schon einige Erfolge gehabt: Mit „Coffin Dinner“ kamt ihr auf einen Sampler in Kanada und mit „King Over Aces“ habt ihr es in die Top 50 der iTunes Neuheiten geschafft. Wie reagiert ihr auf so einen Erfolg?

Frank-Einstein: Es ist eine Motivation nochmal so ein Lied zu schreiben.

Aber danach kommt die Depression, dass man es nicht direkt wieder schafft. Aber alles in allem ist die Freude groß, dass wir etwas machen, was vielen Leuten gefällt.

BLICK aktuell: Ihr bringt jetzt eure neue CD raus, was macht die aus?

Frank-Einstein: Am 1. Juli ist es so weit. Es ist eine vier Track EP. Alle Lieder haben Überlänge und somit hat die CD eine Laufzeit von 20 Minuten. Zusammen mit Benedikt Boos, einem Freund der Band, haben wir einen Art Western-Blues Song geschrieben, der darüber handelt, wie ein eigentlich normaler Kerl in einen Pakt mit dem Teufel gerät. Er und sein Umfeld leiden darunter.

In Folge haben wir mit Bene noch einen Song geschrieben. Die Lieder erzählen alleine, und in Verbindung mit den anderen eine tragische Geschichte um die Figur des „Heart Ace Johnny“.

„BLICK aktuell“: Aber die Gefahr ist doch sicher groß, dass eure Lieder zu nah an Lieder von anderen Bands herankommen, oder nicht?

Frank-Einstein: Natürlich besteht die Gefahr mit den Gitarrenakkorden, aber ein Riff macht unserer Meinung nach unsere Lieder nicht aus.

Sondern das Komplett-Paket, das Arrangement, der Liedverlauf, der Text und natürlich die Stimme. Von daher ist die Gefahr relativ gering.

„BLICK aktuell“: Was steht in Zukunft für die Band an?

Frank-Einstein: Erstmal die Veröffentlichung der CD und ein Konzert in Luxemburg. Außerdem spielen wir am 15. Juli im Big House Neuwied, der Eintritt ist frei und am 16. Juli sind wir bei Streetlife Serenaders, im Museumsgarten des Stadtmuseums in Andernach.

„BLICK aktuell“: Was sind eure nächsten Ziele?

Frank-Einstein: Wir möchten, dass es vorangeht, dass wir jetzt nicht stehen bleiben. Wir wollen auf jeden Fall neue Lieder schreiben. Wir setzen uns nicht unter Druck.

Mit unserer Musik wollen wir Leute glücklich machen, dass müssen nicht viele sein. Uns macht es einfach Spaß, zusammen Musik zu machen und wir möchten unser Können zeigen.

Kontakt

Kontaktieren kann man Frank-Einstein über: https://www.facebook.com/FrankDerEinstein/, oder über Shout loud – Konzerte und mehr, Florian Hilger, Mail: florian@shout-loud.de.

Das Interview führte

Franziska Höltgebaum

Mit Musik die Leute glücklich machen
Mit Musik die Leute glücklich machen

Mit Musik die Leute glücklich machen

Mit Musik die Leute glücklich machen

Mit Musik die Leute glücklich machen

Mit Musik die Leute glücklich machen

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Schulze Klima -Image
Minijob
10 Jahre NoWi Bau
Anzeige "Rund ums Haus"
Berufskraftfahrer gesucht
AZ_Gelenk 2026
10 Jahre Nowi
Titel
10 Jahre NoWi
Imageanzeige Löhr Meckenheim
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
63

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Die Vierklässler entdecken die Römerwelt.  Fotos: Grundschule Rheinbrohl
37

Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Von links: ehemalige Tolitäten Josephine Müller und Julia Richter, neue Tolitäten Ann-Kathrin Bretz, Carolin Stieffenhofer und Lilli Karbach, erster Vorsitzender der Heimatfreunde Güls Christoph Müller und Ortsvorsteher Hans-Peter Ackermann. Foto: SCH
31

Carolin Stieffenhofer und ihren Prinzessinnen Ann-Kathrin Bretz und Lilli Karbach übernahmen das Zepter

Feierliche Eröffnung des Blütenfestes Güls mit Proklamation der neuen Blüten- und Weinkönigin

Koblenz-Güls. Wenn die Weinberge an der Mosel nach und nach wieder grün werden und im ganzen Umland auf den Höhen die Kirschbäume die Landschaft in ein weiß blühendes Meer verwandeln, ist es wieder so weit: Im Koblenzer Stadtteil Güls, dem Tor zur Mosel, beginnt endlich wieder das Blütenfest, welches rund um den ersten Mai gefeiert wird!

Weiterlesen

Dauerauftrag
Daueranzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2026
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Tag der offenen Tür FFW Königsfeld
Maikirmes Franken
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Arbeiten bei van roje
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige