Schulkinder der KGS Meckenheim bekamen Besuch von der „kleinen Flöte“ und feierten den Herbst in Liedern und Gedichten
Mit Musik und frischen Äpfeln geht es allen besser
Altendorf.Ersdorf. Yves Gueit und Johannes Epremian, professionelle Musiker der Bonner Kultband „Le Clou“, sind seit Jahren an den Grundschulen der Region zu Gast. Ihr interaktives musikalisches Erzähltheater „Die kleine Blockflöte geht auf Reisen“ handelt von den Abenteuern eines unscheinbaren Musikinstruments auf der Suche nach Freundschaft. Nebenbei werden rund ein Dutzend Blasinstrumente vorgestellt, darunter auch die Klarinette und das Saxophon, die allesamt der aus Frankreich stammenden Multi-Instrumentalist Gueit spielt. Epremian, von Haus aus Violinist, begleitet ihn mit der Gitarre und fungiert als Erzähler. Das macht er so gut, dass die mehr als 90 Altendorfer Kinder der Jahrgänge 1 bis 4 die nüchterne Turnhallenumgebung vergaßen und völlig in die Geschichte eintauchten. Durch die zahlreichen Musikstücke zum Mitklatschen, -stampfen, und -singen sowie weitere interaktive Elemente kam über die rund 50 Minuten nie Langeweile auf, zumal die beiden Künstler nicht nur ihr musikalisches Handwerk verstehen, sondern auch echte Komödianten sind.
Als Höhepunkt der Fingerfertigkeit - das Happy-End der Geschichte - spielte Yves Gueit zwei Flöten zweihändig. Das hinterließ offenbar Eindruck, denn im Nachgang meldeten sich mehr als 20 Kinder zur Flöten-AG an, die nun bereits gestartet ist. Die Arbeitsgemeinschaft wird, wie auch der Besuch der Musiker, vom Förderverein der Schule unterstützt.
Eine Chor-AG gibt es am Teilstandort in Altendorf schon länger. Diese wird von Regionalkantor Bernhard Blitsch geleitet. Hier singt knapp die halbe Schulgemeinde in zwei Gruppen mit. Beide Chöre konnten beim „Herbstansingen“ nach langer Corona-Pause erstmals wieder ihr Können unter Beweis stellen. Während der Junge Chor (Stufen 1 und 2) das Nebellied darbot, bewältigte der Alte Chor (Stufen 3 und 4) den rhythmisch anspruchsvollen Gospel „If you’re happy“. Beide Gruppen vereinten sich anschließend bei dem neuen Lieblingslied über einen missratenen Tag, der nur durch Musik gerettet wird. Mit Musik geht eben alles besser, ist sich auch das kleine Kollegium am Standort sicher. Für die Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freunde aus dem Dorf wurden daher noch moderne und traditionelle herbstliche Lieder und Instrumentalstücke dargeboten sowie Gedichte vorgetragen. Die jüngsten Rezitatoren waren Emma und Nayla aus der Stufe 1, die gemeinsam mit Marla und Arel (Stufe 2) das beliebte Peter-Hacks-Gedicht „Der Herbst steht auf der Leiter“ vortrugen. Natürlich fehlten auch Mörikes „Septembermorgen“ und Fontanes „Herr von Ribbeck“ nicht. In diesem Zusammenhang konnten sich Lehrerinnen und Kinder bei den hiesigen Obstanbaubetrieben bedanken, die - dem guten Beispiel des Gutsherrn aus dem Havelland folgend - der Schule Woche für Woche zwei Kisten mit Äpfel zur Verfügung stellen. Nicht nur mit Musik geht das Lernen nämlich leichter, sondern auch mit frischen Vitaminen.
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.
Yves Gueit, hier am Krummhorn, und Johannes Epremian bereiteten den Altendorfer Kindern mit ihrem musikalischen Erzähltheater viel Freude.
Die Begeisterung über den Besuch der kleinen Flöte war riesengroß.
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