Mayschosser Möhnen
Mit „Polka, Polka“ ins Takatuka-Land
Mayschoß. Der „Schwerdonnerstag“ und der Karnevalssamstag in Weinort Mayschoß stand in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen der Möhnen, der „Meescheje Bömmesche“. Los ging es am Schwerdonnerstag wieder mit dem traditionellen jecken Kaffeeklatsch bei Florian Schäfer in seinem Weinhaus „Zum Bacchus“. Kleine Vorträge, „Meescheje Klaaf“ und jede Menge Musik standen auf dem närrischen Programm wie auch ein Auftritt von Andreas Marquardt aus Dernau. Am Karnevalssamstag hieß es dann im großen Keller der Winzergenossenschaft: „Pippi Langstrumpf – Wir reisen ins Takatuka-Land!“. Die Möhnen hatten sich entsprechend kostümiert. Nach dem feierlichen Einzug und der Begrüßung der kostümierten Jecken durch Obermöhn Claudia Fuhrmann begann das Programm. Als „Eisbrecher“ fungierten zu Beginn Kornelia Bäcker und Silvia Maresch mit ihrem Vortrag als zwei Nachbarinnen. Wie es auf dem Dorf so ist, wurde aus dem Ausleihen von einem „Klätsch Butter“ Getratsche erster Klasse. Nach diesem schönen Vortrag brachten die Funken der Närrischen Freunde Mayschoß (NFM) den Keller in Schwung. Andrea Schreiner, die durch den Abend führte, bedankte sich herzlich bei den Funken und den Betreuerinnen Melanie und Claudia Keutgen mit einem dreimal kräftigen „Mayschoss Alaaf“.
Die Band „Veedel vor Zwölf“ brachte anschließend den ganzen Keller zum Beben. Mit alten und neuen kölschen Lieder heizten die Jungmusiker den Gästen und Möhnen kräftig ein, bevor dann wieder DJ Chris die musikalische Begleitung des Abends fortsetzte.
„Der 80. Geburtstag“ hieß die Rede, die Petra Kierzek, Petra Mardini und Andrea Schreiner auf die Bühne brachten. Für diesen tollen Vortrag wurde eine Rakete gestartet. Das Männer-Ballet der „Ringener Perlen“ brachten die Zuschauer dann zum Gruseln mit einem Showtanz wie im Musical „Tanz der Vampire“. Den Abschlusstanz aller Möhnen mit „Polka, Polka, Polka“ von Brings brachte den ganzen Saal dann weiter in Schwung, bevor dann, die Kostümprämierung und die große Verlosung startete.
Bei Tanz und Cocktails aus der Sektbar war nach dem Programmende noch lange nicht Schluss. Der jecke Abend fand erst weit nach Mitternacht sein Ende.
Kleine Vorträge standen unter anderem auf dem Programm der Karnevalsfeier.
