Allgemeine Berichte | 20.08.2016

Deutsch-Österreichischer Freundschaftskreis Andernach-Stockerau

Mit Rad und Schiff durch die polnischen Masuren

Andernach. 58 Freunde des Deutsch-Österreichischen Freundschaftskreises Andernach-Stockerau unternahmen eine Rad- und Schiffstour durch die polnischen Masuren mit einem zwei tägigen Abschluss in der polnischen Hauptstadt Warschau. Tag eins: Anreise in die Masuren. Zunächst ging es zum Düsseldorfer Flughafen und von dort mit dem Flugzeug nach Warschau. Nach einem ruhigen Flug bestieg man den Transfer-Bus in die Masuren und erreichte dann den kleinen Ort Piaski, wo das Schiff „Classic Lady“ in einer kleinen Bucht wartete. Tag zwei: 54 km Radtour. Am Morgen wurden die Andernacher Radler in zwei Gruppen eingeteilt, bevor die beiden polnischen Radführer zum Start riefen. Zunächst führte die Radtour nach Wejsuny (Weissuhnen. Weiter ging es zum „Bärenwinkel“ am Spirdingsee. Weiter führte die Radtour in die Kleinstadt Pisz (Johannisburg) und über Snopki zurück zum Liegeplatz der „Classic Lady“. Am späten Nachmittag legte die „Classic Lady“ in Piaksi ab und eine Schifffahrt durch die masurische Seenplatte zu dem zauberhaften Ort Nikolaiken rundete den Tag ab. Tag drei: Busfahrt. Mit dem Schiff „Classic Lady“ ging es von Nikolaiken nach Ryn und von dort mit dem Bus zur Klosteranlage Heiligenlinde. Nach einer Führung durch die Klosteranlage und die Basilika erlebten die Andernacher noch ein Orgelkonzert in der Basilika. Dann ging es weiter zum Gelände der Wolfsschanze, auf dem sich die Reste des ehemaligen Führerhauptquartiers befinden. Es ist heute eine Gedenkstätte für Graf von Stauffenberg und die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944. Tag vier: 54 km Radtour. Es ging von Wilkasy nach Lötzen, das Wassersportzentrum durch herrliche Landschaften zum Goldapgar-See. Am Seeufer entlang radelte man durch den Ort Possessern nach Wilkasy zurück zum Schiff. Tag fünf: 42 km Radtour. Der Tag begann mit einer stimmungsvollen Schifffahrt auf der schönen „Fünf-Seen Route“ nach Szymonka, bevor man auf die Räder stieg und nach Ryn radelte. Nach einer Besichtigung der Ordensburg, ging die Radtour weiter nach Zondern. Nach einer Pause ging die Radtour weiter entlang dem Talter Gewässer nach Nikolaiken, zur „Classic Lady“. Tag sechs: 25 km Radtour. Nach einer kurzen Führung durch Nikolaiken ging es zunächst zum Höcker-Schwanenparadies am Lucknainer See, und anschließend mit der Fähre nach Spirding und von dort nach Popiellnen, wo man eine biologische Station zur Rückzüchtung des urzeitlichen Tarpan-Pferdes eingerichtet hat. Die Weiterfahrt nach Piaski führte noch über Ruciane Nida zum idyllischen Anlegeplatz der „Classic Lady“. Tag sieben: 45 km Radtour. Die letzte Tagesetappe führte zunächst nach Eckertsdorf. In einer herrlichen Naturlandschaft besuchte man das russisch-orthodoxe Kloster der Philipponen und anschließend kam man zum Höhepunkt einer jeder Masurenreise: Eine Stocherkahnfahrt auf dem Fluss Kruttinna. Danach gab es im nahegelegenen Dorf Kruttinnen ein lecker zubereitetes Mittagessen. Über Galkowo wurden die letzten Radkilometer bis zum Liegeplatz der „Classic Lady“ genossen. Tag acht: Stadtführung in Warschau. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es mit dem Bus in die polnische Hauptstadt Warschau. Dort in der Mitte Warschaus bezog man die Hotelzimmer und um 15 Uhr wartete eine Stadtführung mit dem Bus und zu Fuß auf die Andernacher Freunde. Tag neun: Aufenthalt in Warschau und Heimreise. Da der Flug nach Düsseldorf erst um 20 Uhr startete, hatte man noch den ganzen Tag Zeit, sich in Warschau umzusehen und aufzuhalten. Fast alle fuhren mit dem Aufzug auf die Aussichtsplattform des Kulturpalastes. Danach fanden einige den Weg zum Weichselufer und erlebten dort einige Zeit das Strandleben der Warschauer. Andere besuchten die Altstadt. Nach einem ruhigen Flug und einer zügigen Busfahrt erreichte man Andernach. Das Fazit aller Teilnehmer: Diese Reise des Deutsch-Österreichischen Freundschaftskreises war ein einmaliges Erlebnis und wird allen in ewiger Erinnerung bleiben.

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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
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