Die Möhnen beim Wein- und Heimatfest in Dieblich
Mit „Raupe Nimmersatt“ durch den Ort
Dieblich. „Wir wagen es“, hieß es nach zweimalig coronabedingtem Ausfall des Wein- und Heimatfestes in Dieblich und Mitte der ersten Jahreshälfte 2022 erfolgte der Aufruf des Heimatvereins an alle Dieblicher Vereine, mit der Vorbereitung der entsprechenden Maßnahmen durchzustarten. In diesem Jahr war es aufgrund des Veranstaltungsdatums mitten in den Sommerferien und der Tatsache, dass viele Mitglieder gar nicht mehr damit gerechnet haben, dass das Weinfest stattfindet, eine ganz besonders große Herausforderung für die Organisatoren aller Vereine.
So auch für die Dieblicher Möhnen. Da diese aber die besten Mitglieder der Welt haben, fanden sich dennoch genügend freiwillige Helferinnen und Helfer, die bereit waren, die Orga im Vorfeld zu übernehmen, im Festumzug mitzugehen, den Wagenbau zu stemmen, sich um Kostüme zu kümmern oder einen Dienst im Möhnenimbiss zu übernehmen.
Möhnenimbiss? Dieser war in diesem Jahr auf dem Festplatz nicht auffindbar, denn leider ist es den Organisatoren, trotz intensivster Bemühungen, nicht gelungen, einen (bezahlbaren!) Imbisswagen aufzutreiben. Daher fand man am vergangenen Wochenende die Möhnen im Historischen Weinbrunnen vor, wo sie alle Gäste gewohnt charmant und gut gelaunt mit Brezeln, Sekt und leckerer Bowle verwöhnten.
Zusammen mit Weinkönigin Nadine II. und ihren Prinzessinnen Marla und Franziska feierte man an allen Weinfesttagen bei allerbestem Wetter bis tief in die Nacht hinein.
Höhepunkt für alle Beteiligten war schließlich der sonntägliche Festumzug. Auch hier waren die Möhnen mit von der Partie: in wunderbar buntem Schmetterlings- oder Raupenoutfit begleiteten sie ihre „Raupe Nimmersatt“ auf dem Festwagen durch den Ort. Schön, wenn man solche Mitglieder hat.
