Rotary Club Bonn-Rheinbach
Mit Spachtel und Pinsel
Räume der ehemaligen Förderschule wurden renoviert
Rheinbach. Zu Spachtel und Pinsel griffen die Mitglieder des Rotary Clubs Bonn-Rheinbach im August, um Räume in der ehemaligen Förderschule so herzurichten, dass Jugendliche dort betreut werden können. Die Aufgabe: Zwei Räume so zu renovieren, dass die Stadt Rheinbach dort soziale Trainingskurse für jugendliche Straftäter abhalten und Treffen der Jugend- und Kindertagespflege organisieren kann.
Der ehemalige Klassenraum der zehnten Klasse der Förderschule und der angrenzende große Nebenraum bedurften dringend der Renovierung, nachdem sich etliche Jahrgänge darin ausgetobt hatten. Also packten die Rotarier an: Schon ein paar Tage vorher hatte Arnd Pötter, der die Aktion initiiert hatte, mit einer kleinen Gruppe Rotarier die Wände für das Anstreichen abgeklebt, sie hatten Steckdosen gereinigt, die Heizkörper gestrichen und auch sonst „klar Schiff“ gemacht. Am Samstag rückten dann zehn Rotarierinnen und Rotarier an und zauberten in die stark abgenutzten Räume dank hellem und dunklem Ocker und kräftigen Farbquadraten eine freundliche Atmosphäre.
Der Clou: Dank der künstlerischen Hand von Kerstin Brixius schmücken nun drei von ihr gemalte Bilder den Hauptraum, darunter ein Porträt von Albert Schweitzer, dem einstigen Namensgeber der Schule.
Bürgermeister Stefan Raetz freute sich über das Ergebnis: „Sie haben der Stadt und damit auch den Jugendlichen etwas Wertvolles geschenkt, nämlich Ihre Zeit, und das auch noch am heißesten Tag des Monats. Dafür danke ich Ihnen im Namen aller, die sich hier demnächst aufhalten, herzlich.“
„Das hat wirklich Spaß gemacht“, bilanziert Volkhard Wetzel, Präsident des RC Bonn-Rheinbach, als nach einigen Stunden die Aktion beendet war. Die gute Stimmung habe zum Zusammenhalt des Clubs beigetragen, der in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiern kann. „Wir werden uns gern auch an der Einrichtung der Räume beteiligen“, stellte er in Aussicht.Pressemitteilung
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