Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.
Mit Spitzhacke und Schaufel
Einfassung der Staudenbeete im Festungspark wird erneuert
Koblenz. Im Oktober begannen zwölf Mitglieder des Teams Staudenpflege mit den Erdarbeiten in den Staudenbeeten entlang des Eichenwäldchens im Festungspark. Mit Spitzhacke und Schaufel trieben sie einen 15 mal 15 Zentimeter tiefen Graben zwischen der Wiese und den Staudenbeeten in die Erde und entfernten dabei die zerfallenen, verfaulten Holzabgrenzungen. Dies sind die vorbereitenden Arbeiten zur Erneuerung der Beeteinfassung. Auf 210 Metern Länge werden nun verzinkte Flacheisen-Bänder als Ersatz für die Holzbretter eingebaut.
Die Staudenbeete waren zur BUGA 2011 als temporäre Ausstellungsflächen angelegt worden, die nach dem Ende der BUGA wieder zurückgebaut werden sollten. Nur durch die Zusage der BUGA-Freunde Koblenz, das Areal mit Unterstützung der Stadtgärtner Koblenz zu pflegen, konnten diese Staudenbeete erhalten werden.
Morsche Abgrenzung behinderte die Pflegearbeiten
Das Team Staudenpflege der BUGA-Freunde Koblenz pflegt seit 2012 die Beete im Festungspark mit hoher Motivation und großem Engagement. Bei den monatlichen Pflegegängen des Teams behinderte die morsche und zerfallende Abgrenzung immer wieder die Pflegearbeiten. So wurde der Vorschlag des Austausches der Randbegrenzung vom Teamleiter und Vorstandsmitglied Wolfgang Dreyer in den Vorstand getragen.
Nach interner Beratung und Abstimmung mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe und dem städtischen Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen wurde diese Lösung gefunden. Die BUGA-Freunde Koblenz übernehmen die Kosten für die verzinkten Flacheisen und das Team Staudenpflege leistet einen großen Teil der Erdarbeiten. Unterstützt von den Stadtgärtnern werden die Flacheisen dann bündig ins Erdreich eingelassen.
Das Team arbeitet jeden Monat an vier Tagen
„Wir freuen uns, dass wir hier eine gute Lösung gefunden haben, unseren ehrenamtlichen arbeitenden Mitgliedern die Arbeit im Randbereich zwischen der Wiese und den Stauden zu erleichtern“, sagt Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin der BUGA-Freunde Koblenz. Nach wie vor gehörten rund 80 Mitglieder dem Team Staudenpflege an, und wer im Schloss- oder Festungspark unterwegs sei, könne das Team jeden Monat an vier Tagen dort bei der Arbeit antreffen. Bei der gemeinsamen turnusmäßigen Arbeit in den Beeten sei ein besonderes Gemeinschaftsgefühl entstanden, sodass auch neue Herausforderungen immer gerne angenommen und mit Tatkraft ungesetzt würden.
Pressemitteilung Freunde der
Bundesgartenschau
Koblenz 2011 e.V.
