Allgemeine Berichte | 13.12.2016

Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz will digitale Medien noch stärker im Unterricht einbinden

„Mit Tafel und Kreide werden wir in der Zukunft nicht bestehen können“

Thorsten Bröcker, Hauptgeschäftsführer des Vereins „vem.die arbeitgeber“, mit dem symbolischen Scheck über 2100 Euro, flankiert von Schulleiter OStD Dr. Frank Zimmerschied (rechts) und von der Fördervereinsvorsitzenden Bettina Newald.privat

Koblenz. Das Max-von-Laue-Gymnasium in Koblenz will im Rahmen seines Schulqualität-Entwicklungsprogramms digitale Medien noch stärker, umfassender und ganzheitlicher im Unterricht einbinden. Ziel ist es, mittelfristig - beginnend mit der Jahrgangsstufe elf ab dem Schuljahr 2017/2018 - die gesamte Oberstufe sukzessive mit Tablets auszustatten.

Um die Effizienz und die Nachhaltigkeit dieses Vorhabens im Vorfeld auf Ertrag hin testen und evaluieren zu können, hat die Schule bei verschiedenen Förderern um Unterstützung für die Finanzierung eines Pilotprojekts angefragt. So auch beim Verein „vem.die arbeitgeber“. 25 Tablets mit Tastatur konnten so finanziert und bestellt werden. Bald werden ausgewählte Oberstufenkurse der aktuellen Jahrgangsstufe elf mit den geförderten Tablets jeweils für mehrere Wochen ausgestattet und die Endgeräte im Unterricht verwendet. Thorsten Bröcker, Hauptgeschäftsführer des Vereins „vem.die arbeitgeber“, übergab an Schulleiter Dr. Frank Zimmerschied und Fördervereinsvorsitzende Bettina Newald einen Scheck über 2100 Euro. „Digitalisierung und Industrie 4.0 sind die Schlagworte unserer Zeit. Neu sind beide Begriffe nicht, so gibt es den Begriff Industrie 4.0 seit vielen Jahren. Jahre, die wir allerdings weitgehend ungenutzt haben verstreichen lassen, um Deutschland bestmöglich auf die sich abzeichnenden Veränderungen vorzubereiten“, sagte Bröcker in seiner Ansprache.

Bildung ist die Zukunft

„Entscheidend für unsere Zukunft ist die Bildung. Vom Kindergarten über Grundschulen und Gymnasien bis hin zu Hochschulen. Für uns vom Arbeitgeberverband vem.die arbeitgeber ist schon länger klar, dass wir diese Zukunft nicht mit der Bildung von gestern meistern können. Mit Tafel und Kreide werden wir in der Zukunft nicht bestehen können.“

Die Kinder und Jugendlichen würden im Stich gelassen, wenn die Menschen bei diesen alten Werkzeugen bleiben würden. „Nur wer die Mechanik von Software und Algorithmen versteht, wer die Hintergründe und Bedingungen von Big Data durchschaut, wird die zukünftige Welt verstehen. Wir alle sollten Gestalter der Veränderungen sein, weil wir ansonsten von den Veränderungen gestaltet werden“, so Bröcker.

Deshalb fördert der Arbeitgeberverband „vem.die arbeitgeber“ gern das Projekt „Digitale Zukunft“ am Max-von-Laue-Gymnasium mit 2100 Euro, um die Jugendlichen fit für die Zukunft und ihre Rolle in der Gesellschaft zu machen.

Thorsten Bröcker, Hauptgeschäftsführer des Vereins „vem.die arbeitgeber“, mit dem symbolischen Scheck über 2100 Euro, flankiert von Schulleiter OStD Dr. Frank Zimmerschied (rechts) und von der Fördervereinsvorsitzenden Bettina Newald.Foto: privat

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