Reaktivierung der Brexbachtalbahn
Mit Volldampf gegen den Fachkräftemangel
Bendorf. Max Schmitt und Christoph Hein haben Berufe, die als Traum aller kleinen Jungen gelten: sie sind Lokführer bei der Bahn, bewundern Lokomotiven und zählen die Brücken und Tunnels an vielen Bahnstrecken. Eine klassische Modelleisenbahnkarriere vom Typ „Warum ist unser Keller so klein, ich brauche mehr Platz für meine Bahnlandschaft“ haben sie aber nicht, eher Interesse an großer Technik. Heute steuern sie diese im Führerstand moderner Lokomotiven und gehören zu den Menschen, die tagein tagaus, nachts und feiertags dafür sorgen, dass Deutschland auf Schienen mobil ist. Zukünftig werden Sie auch die Arbeiten auf der Brexbachtalbahn in Bewegung halten, denn neben der modernen Technik bei der Bahn haben es Ihnen historische Züge angetan, wie sie zukünftig auf der „Brex“ unterwegs sein werden. Das sie auch hier Brücken und Tunnel zählen können, macht den Reiz umso größer. Vorsitzende Adolf Bongartz und Ausbildungslokführer Jürgen Spiller vom Verein sind froh, in Zeiten von Personal- und Fachkräftemangel professionellen Nachwuchs für das Projekt Brexbachtalbahn akquiriert zu haben.
Für die weiteren Arbeiten an der Strecke bis zur Betriebsaufnahme, zur betriebsfähigen Unterhaltung der historischen Technik und für den Streckendienstes in Zusammenarbeit mit den anderen technischen Fachdiensten sucht der Verein aber weitere Mitstreiter, Jugendliche und Interessierte, die helfen oder sich entsprechend× den Richtlinien der DB bzw. VDV ausbilden lassen wollen. Hierzu gehören Lok-/Zugführer, Triebfahrzeugbegleiter, Zugleiter, Mechaniker, Rangierbegleiter, Rangierer sowie die Zugbegleiter.
Pressemitteilung
Brechbachtalbahn e.V.
