Robert-Koch-Schule Linz veranstaltete NFTE-Unternehmensgründer-Wettbewerb
Mit cleveren Innovationen für Kinofans, Ordnungsliebende und Senioren zum Sieg
Linz. Achtklässler im Sakko, bunt bestückte Stellwände, Neugier erregende Produktmuster, aufgeregte Schüler und eine Auswahl sachkundiger Juroren aus der Wirtschaft: In bewährter Tradition veranstaltete die Robert-Koch-Schule Linz den NFTE-Unternehmensgründer-Wettbewerb. Darauf hatten sich die Schüler teilweise ein ganzes Schuljahr lang vorbereitet. Im Wahlpflichtfachunterricht und im Unterricht der Betriebswirtschaftslehre wurde fieberhaft nach der eigenen, durchschlagenden Geschäftsidee oder Erfindung gesucht und betriebswirtschaftliches Hintergrundwissen erarbeitet, um die Jury auch fachlich von ihrer Idee überzeugen zu können.
Die Jury, bestehend aus Sabine Mesletzky (IHK Koblenz), Kurt Pauli (Kurt-Pauli-Stiftung Remagen), Kurt Hoppen (Mitglied der Geschäftsleitung bei der Firma Bluhm Systeme Rheinbreitbach), Gundbert Scherf (Prokurist der Firma Rabenhorst Unkel), Torsten Schwarz (Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Neuwied/Linz) und Stephan Sartor (Ausbildungsleiter der Firma Solvay Bad Hönningen) verschaffte sich in einer Speed-Interview-Runde einen ersten Eindruck von den Geschäftsideen der Schüler. Hauptkriterien waren, ob die Idee Interesse weckt, ein reales Kundenbedürfnis befriedigt und umsetzbar erscheint.
Die vielversprechendsten Ideen wurden anschließend im Rahmen eines Businessplanwettbewerbs vor der Jury, der Schulleitung und allen NFTE-Schülern präsentiert. Nun wurde das Konzept genauer unter die Lupe genommen: Hatte der Schüler den Markt analysiert und einen sinnvollen Marketingplan erstellt? Konnte er Wettbewerbsvorteile herausstellen und eine nachvollziehbare Kostenrechnung mit Verkaufsprojektion zu seiner Idee ausführen? Hatte er insgesamt ein schlüssiges, realisierbares Konzept, das in Vortrag und Powerpoint-Präsentation zum Ausdruck kam?
Drei Schüler überzeugten die Juroren schließlich mit Originalität, Präsentierweise, Alltagsrelevanz ihrer Erfindungen und Fundiertheit des Konzepts: Jacob Schoop (Klassenstufe acht) bestach mit der J-Box, einer All-inclusive-Papphalterung für sämtliche Kinosnacks in einer Hand. Jan Kunze (Klassenstufe zwölf) punktete mit Folpic, einem Ordnersystem mit integriertem Display. Sieger des Wettbewerbs wurde Sebastian Ronken (Klassenstufe acht) mit dem GPS-basierten Dementenfinder seines Unternehmens Safety Health Company, der in Pflegeheimen zum Einsatz kommen soll.
Jeder NFTE-Schüler erhält ein Zertifikat, das die trainierten Kompetenzen und die Geschäftsidee aufführt. Vielversprechende Ideen des Wettbewerbs können außerdem am NFTE-Bundesentscheid (NFTE: Network For Teaching Entrepreneurship) teilnehmen. Die Robert-Koch-Schule hat mit ihren Schülern schon mehrfach partizipiert und durfte sich mit einigen davon über Siegerplätze freuen. Bislang kann das Projekt im Rahmen eines eigenen Unterrichtsfaches in Rheinland-Pfalz ausschließlich an der Robert-Koch-Schule Linz am Rhein belegt werden.
Den strengen Juroren entging bei dem Wettbewerb nichts.
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