Offene Fahrradgruppe im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“
Mit dem Fahrrad nach Hausen und Ahrbrück
Remagen. Die offene Fahrradgruppe im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ erlebte zwei sehr schöne Herbsttouren bei sonnigem Fahrradwetter.
Am Mittwoch, 9. September ging es von Andernach entlang der Nette nach Hausen bei Mayen und zurück auf der alten Bahntrasse Mayen-Bassenheim. In Weißenthurm stiegen die Radfahrer nach ca. 60 gefahrenen Kilometern in den Zug, den sie auch schon am Morgen benutzten. Tourleiter Otto von Lom begrüßte die 20-köpfige Gruppe vor dem Bahnhof Andernach.
Diese neue Rekordbeteiligung kam nur zustande, da mehrere Mitradler per Auto oder bereits mit dem Fahrrad von Remagen aus angereist waren. Nach der Auffrischung der Coronaregeln bat der Tourchef wegen der langen Fahrradschlange darum, größere Abstände zu halten und sehr vorsichtig zu fahren. Die erste Pause wurde im Naturschutzgebiet Thürer Wiesen eingelegt. Die dort weidenden Wasserbüffel ließen sich von der vielköpfigen Gruppe nicht stören. Nach längerer Bergauffahrt nach Hausen ging es über die alte Bahntrasse Mayen-Bassenheim angenehm bergab zum ehemaligen Polcher Bahnhof. Die Gaststätte konnte die große Gruppe nur mit Mühe zur Mittagspause aufnehmen. Coronabedingt an fünf Tischen auf der Außenterrasse verteilt wurden alle schließlich gut verpflegt. Die Weiterfahrt auf der Bahntrasse nach Bassenheim und auf der Landstraße nach Weißenthurm erfolgte zügig und unfallfrei. Gegen 16 Uhr verabschiedeten sich die Mitfahrer am Weißenthurmer Rheinufer zur selbstständigen Rückfahrt nach Remagen.
Am Samstag, 19. September folgte schon die nächste Tour mit dem Zug nach Ahrbrück und ca. 50 km zurück mit dem Fahrrad nach Remagen. Schon früh am Morgen traf sich eine neunköpfige Gruppe am Bahnhof in Remagen. Nach dem Lösen der Fahrkarten bestieg die dieses Mal leicht überschaubare Gruppe die Regionalbahn nach Ahrbrück. Dort angekommen spürten wir die herbstliche Morgentemperatur von knapp 10 Grad. Schnell ging es Richtung Ahrweiler. Die Sonne wärmte die Mitfahrer zunehmend. In Ahrweiler gab es um die Mittagszeit einen Pausenkaffee. Entlang der Ahrweiler Weinberge ging es vorbei an vielen tüchtigen Lesern des Spätburgunders. Durch das Gewerbegebiet Ringen erreichte man den höchsten Punkt der Tagestour an der Fritzdorfer Windmühle. Gestärkt mit der mitgebrachten Rucksackverpflegung ging es auf gut ausgebaute Wirtschaftswege über Berkum, Gimmersdorf und Ließem nach Mehlem. In Rolandseck folgte der Abschluss dieser sehr schönen Tagestour den Biergarten am Rhein. Die letzte Fahrradtour in diesem Jahr wird am 10. Oktober unter der Leitung von Jürgen Becker stattfinden.
Abschluss im Biergarten am Rhein in Rolandseck.
