Allgemeine Berichte | 07.10.2016

Erweiterungsbau an der Grundschule Hasenfänger wurde eingeweiht

Mit ganz viel Liebe und Herz geschenkt

Mit ganz viel Liebe und Herz geschenkt

Andernach. Im April vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten an der Grundschule Hasenfänger, nun konnte der von allen Beteiligten des Schulbetriebs langersehnte Erweiterungsbau eingeweiht werden. In der Turnhalle der heute rund 300 Schülerinnen und Schüler zählenden Schule – davon über 170 Ganztagsschüler – wurde das gefeiert. Das Kollegium beging mit Vertretern der Kommunalpolitik, der Stadtverwaltung, den am Bau beteiligten Firmen, Lehrern, Elternvertretern und den an der musikalischen Gestaltung der Feier beteiligten Kindern das schulhistorische Ereignis angemessen fröhlich. Auf einem Areal von 2000 Quadratmetern, das zuvor zum Gelände der Rhein-Mosel-Fachklinik gehörte, steht nun der zweigeschossige Anbau, in dem sich eine Mensa, sechs helle und moderne Klassenräume und ein EDV-Raum befinden. Auf beiden Etagen gibt es eine Verbindung zum Altbau. Die Außenanlagen am Gebäude werden noch gestaltet.

Ein rotes Herz, das für die Gestaltung steht

Oberbürgermeister Achim Hütten zeigte sich in seinem Grußwort erfreut, dass die Baukosten von rund 2,5 Millionen Euro (Anteil des Landes etwa 1,3 Mio., Kreis 197.000) deutlich unter dem veranschlagten Betrag geblieben seien, was bei den städtischen Bauvorhaben in Andernach schon fast die Regel sei. Mit einem Zitat von Benjamin Franklin stellte er abschließend fest: „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“. Regierungsschuldirektorin Bettina Luitz ließ einen roten Herz-Ballon am Rednerpult aufsteigen und lehnte diese Symbolik an das von Papst Franziskus für 2016 ausgerufene „Jubiläum der Barmherzigkeit“ an. Barmherzigkeit bedeute, mit ganz viel Liebe und Herz zu schenken, sagte die ehemals erste Leiterin der Grundschule Hasenfänger und übertrug diesen Gedanken auf die gelungene, liebevolle Gestaltung des neuen Gebäudes. Bei dessen Besichtigung sei es ihr, wie damals im „Altbau“, richtig warm ums Herz geworden. Ein schönes Kompliment richtete sie an die Vertreter der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik: „Die Stadt Andernach schenkt mit viel Liebe.“

Am Ende der Provisorien steht der herzliche Dank

Auch Dr. Werner Schneichel, Vorsitzender des vor 16 Jahren gegründeten Fördervereins, zeigte sich erfreut über die Vollendung des Schulkomplexes und nutzte in seinem Grußwort die Gelegenheit, dafür zu werben, dass sich die aktuelle Mitgliederzahl von 125 weiter erhöht. Der Förderverein, bestehend aus Eltern und Lehrern, habe in den vergangenen Jahren mit 30.000 Euro zur Optimierung des Schulbetriebs beitragen können. Rektorin Daniela Dockendorff ließ die Entwicklung ihrer Grundschule Revue passieren - die Eröffnung der Bildungseinrichtung im Jahr 1998, deren Übergang zur Schwerpunktschule mit inklusivem Unterricht und die Fertigstellung der Turnhalle in 2004, die Einführung des Ganztagsschulbetriebs mit der Möglichkeit zum Mittagessen in 2013 (zunächst in der Rhein-Mosel-Fachklinik) und zuletzt die Fertigstellung des Anbaus mit eigener Mensa, der dem wachsenden räumlichen und organisatorischen Bedarf der Schule Rechnung trägt. „Jetzt ist es an der Zeit Danke zu sagen“ sagte die sichtlich glückliche Schulleiterin und diesem Dank gab sie viel Raum und viele Namen. Gemeindereferentin Luzia Waczewski (Katholische Pfarreiengemeinschaft) und Pfarrer Christian Schulte (Ev. Kirchengemeinde) erbaten dann, mit allen Anwesenden, vor dem neuen Gebäude Gottes Segen für die Schulerweiterung. Dabei ließen sie erkennen, dass das ökumenische Miteinander auch ein paar Spritzer katholisches Weihwasser verträgt

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Kommentare
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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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