Allgemeine Berichte | 05.03.2019

Möhnenverein Mokkakännchen Ohlenberg

Möhnenkaffeeklatsch zum 8 x 11-jährigen Vereinsjubiläum

Zum Abschluss kamen alle Möhnen noch mal auf die Bühne.Foto: privat

Ohlenberg. Nach dem Einzug der Möhnen mit dem diesjährigen Kinderprinzenpaar Jorin I. und Sarah I. von Berg und Tal sowie dem Tambourcorps Ohlenberg begrüßte die Obermöhn Elke Köster im voll besetzten Kasbacher Bürgerhaus die anwesenden „Jecken“. Vor dem Beginn der Möhnensitzung wurden Gabi Siegmund, Gabi Therrè und Birgit Grefrath für ihre 25-jährige Mitgliedschaft beglückwünscht. Der Ortsbürgermeister Frank Becker überbrachte, stellvertretend für alle Ortsvereine, die besten Glückwünsche zum Jubiläum und überreichte einen großen Umschlag. Der Verbandsbürgermeister Günter Fischer übermittelte die Glückwünsche der VG Linz. Nach einigen kölschen Liedchen des Tambourcorps Ohlenberg übergab die Obermöhn das Zepter an die Sitzungspräsidentin Anja Stöcker, die gekonnt durch das mehrstündige Programm führte.

Als „Eisbrecher“ trat das Duo Babsi Engels und Kerstin Kreutz auf, die am Frühstückstisch so manche Geschichten zu erzählen hatten. Babsi erhielt zum Beispiel eine Urlaubskarte von ihren Nachbarn, wo sie über eine unruhige erste Nacht im Hotel klagten. Sie hatten Zimmer 100 gebucht, aber die Eins war heruntergefallen. Kerstin erhielt von einer alten Schulfreundin einen Brief, aber die Seite war vollkommen leer. Kerstin sagte, das weiß ich, die spricht ja auch nicht mehr mit mir. Am Ende ihres Vortrages animierten sie, die anwesenden Jecken zum Mitmachen und der Saal wurde so richtig abgerockt mit dem Lied 88 Johr.

Pastor Lothar Anhalt überraschend auf der Bühne

Nach diesem hervorragenden Auftritt, der schon früh für eine gute Stimmung sorgten, war es nun Waltraud Schäfer, die als Putzfrau weiter für gute Stimmung sorgte. Sie hatte eine Stelle als Putzfrau inseriert. Es hatte sich auch eine Person gemeldet. Zum Erstaunen erschien, verkleidet als Putzfrau, Pastor Lothar Anhalt auf der Bühne. Jetzt waren die jecken Wiever nicht mehr zu halten. Waltraud gab der neuen „Putzfrau“ aktiven Unterricht, wie mit dem Mopp gearbeitet wird, um die Hüften gepackt und es ging im Gleichschritt über die Bühne. Der Pastor hatte bei der Übung so richtig Spaß. Lothar erzählte, dass er in Linz hinter einem Pärchen gegangen sei. Als sie beim Botex vorbeikamen, sagte sie, guck mal Schatz, die haben Büstenhalter für einen Euro im Angebot, dafür kann man sie doch nicht hängen lassen. Er fragte Waltraud, ob sie wisse, was Jesus für eine Nationalität hätte. Waltraud verneinte, natürlich Holländer, der war immer mit Anhänger unterwegs, antwortete der Pastor. Nach diesem gelungenen Vortrag durfte natürlich eine Zugabe und Rakete nicht fehlen.

Nun begeisterten die kleine und große Prinzengarde aus Kasbach. Der Linzer Prinz Baffy I. aus den Reihen der Stadtsoldaten machten ihre Aufwartung und wurde von der letztjährigen Prinzessin Yvonne begleitet. Prinz Baffy I. brachte mit seinen Adjutanten sein Prinzenlied zum Besten. Die Ohlenberger Möhnen hatten noch weitere einstudierte Darbietungen zu präsentieren, wie ein etwas anderer Kinobesuch, wo durch Gesten der Kinobesucher bei der Platzsuche, beim Publikum, die Lachmuskeln strapaziert wurden. Es wurde auch die Wahl einer Jubiläumsweinkönigin aufgeführt, wobei die Möhnen in wunderschönen Kostümen, einige Wein-Königinnen aus den Weinbaugebieten präsentierten.

Die Prinzengarde Asbach und die GEK Erpel mit ihrem Prinzen Bernd I., den Stadtsoldaten, Tanzgruppe und Elferrat überbrachten ihre Glückwünsche und sorgten mit ihren Auftritten weiter für gute Stimmung. Der Ortsbürgermeister Frank Becker trat als Überraschungsgast als Andreas Gabalier auf. Ohne Zugabe kam er natürlich nicht von der Bühne.

Nun waren es wieder die Möhnen, die einen eigens für die Jubiläumssitzung einstudierten Tanz präsentierten. Zur späten Stunde traten die Ohlenberger Tanzflöhe mit ihren Tanzgruppen auf. Auch sie feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Zur großen Überraschung ihrer Trainerin Cornelia Feix hatten einige „Alten Tanzflöhe“ ein Potpourri einstudiert, wobei sie eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Ein weiterer Höhepunkt, war der Auftritt der Funkengarde der KG Oberlahr und der Barhocker aus Unkel. Zum Abschluss der Jubiläumssitzung erschienen alle Ohlenberger Mokkakännchen mit je zwei bunten Luftballons mit der Zahl 88 auf die Bühne und sorgten für eine großartige Partystimmung.

Zum Abschluss kamen alle Möhnen noch mal auf die Bühne.Foto: privat

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