Roemervilla zeigt Bilder aus der Ferne
Mongolei- Ausstellung läuft bis Herbst
Bis zum 15. November
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis zum 15. November ist in der Ahrweiler Roemervilla – ergänBiszend zur Dauerausstellung und den Ausgrabungen – eine Ausstellung über die Mongolei zu sehen. Im Mittelpunkt der Sonderschau stehen Fotografien aus der Zeit vor 100 Jahren, als erste Europäer die Mitte Asiens zu erforschen begannen.
Die Fotos des Aachener Mongoleiforschers Hermann Consten zeigen das ursprüngliche, reiternomadisch geprägte Land, welches noch kaum vom Westen beeinflusst war. In Mitteleuropa kannte man die Mongolei damals nur als die Heimat des legendären Dschingis Khan. Bilder aus heutiger Zeit ergänzen die Schau. Sie zeigen, wie sich die Mongolei zu einem modernen Staat des 21. Jahrhunderts gewandelt hat. Allerdings präsentieren sie auch eine Gesellschaft, in der nach wie vor die nomadische Wirtschaftsweise praktiziert wird und in der Traditionen gepflegt werden. Einige kulturtypische Exponate, wie Pferdekopfgeige oder Stutenmilchsack ergänzen die Fotoausstellung. Für Kinder ist der Blick in die Kinderjurte besonders spannend. Wie auch die Roemervilla selbst mit ihren einmaligen römischen Funden ist die Ausstellung also ein besonders Erlebnis für die ganze Familie. Das Museum Roemervilla hat von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Im Oktober sind auch alle Montage geöffnet.
Informationen zum Besuch findet man im Internet unter www.museum-roemervilla.de oder telefonisch zu den Öffnungszeiten unter 0 26 41/53 11.
