„Monroffer Owend“ mit Wissenswertem und Witzigem
Monroffer Geschichten
Der Kulturkreis Mogendorf organisierte ein gelungenes Event
Mogendorf. Bereits zum dritten Mal fand am ersten Freitag im Mai der allseits beliebte „Monroffer Owend“ statt. Mogendorfer Bürger, aber auch Interessierte aus anderen Orten trafen sich wie immer in der Munruffer Bierfabrik. In dem gemütlichen Lokal erfreuten sich alle an dem abwechslungsreichen Programm des Kulturvereins. Der Vorsitzende Carl-Heinz Cäsar führte routiniert mit Witz und Verstand durch den kurzweiligen Abend. Nicht nur Eberhard Ströder ließ mit seinem Vortrag über sein Wirken in Tansania die Anwesenden gespannt zuhören. Durch sein ehrenamtliches Engagement und viele Spenden konnte er in den letzten Jahren verschiedene Projekte zum Wohle der Menschen in Tansania auf den Weg bringen und auch verwirklichen. Nicht weniger interessant waren die Filmvorführungen, die das Publikum in die Vergangenheit Mogendorfs eintauchen ließen. Besonders spannend war der Film: „Von der Tongewinnung bis zum fertigen Produkt“, der besonders für die Menschen des Westerwalddorfes aufschlussreich war, weil die Tongewinnung sowie deren Verarbeitung in der Vergangenheit als auch heute den Ort und die Menschen geprägt haben und dies immer noch tun. Wenn es sich bei den Akteuren im Film zudem um Mitbürger handelt, die allen bekannt sind oder waren, ist das für jeden sehenswert. Ebenso erinnerten sich die Anwesenden auch gerne an die 650-Jahr-Feier im Jahre 1985, die mit der Filmvorführung nochmal präsent werden ließ, wie alle „Monroffer“ gemeinsam ein großes Fest auf die Beine stellten und zusammen feierten. Zwischen den Filmen kam Klaus Ströder zu Wort mit seinem Vortrag: „Freher & Hout – die gute alte Zeit“, mit dem er witzreich und überaus unterhaltsam an ein früheres Leben gedachte, das es heute nicht mehr gibt. Er brachte die Gäste aber auch fast philosophisch zum Nachdenken, als er sich und den Zuhörern die Frage stellte, ob früher wirklich alles besser war. Nun freuen sich die Menschen schon auf nächstes Jahr, wenn Klaus wieder mit seinen Reimen alle erfreut.
Zwischen den einzelnen Programmpunkten unterhielt die Vereinscombo mit Gesang. Sie trugen aber nicht nur vor, sondern animierten auch zum Mitsingen, was die Zuhörer sich nicht zweimal sagen ließen. So schafften es Christa Dittmann, Hiltrud Schnug, Wilhelm Schenke und Jürgen Wulf, begleitet am Klavier durch Ingo Kohlenberg, die gute Stimmung des Abends hoch zu halten.
Alles Neue und Wichtige erfuhren die Bürger dann noch durch den Schellenmann Carl-Heinz Cäsar. Er grüßte angemessen mit der „Schelle“ und einem kräftigen „Genomend“ und wusste wortstark und humorvoll die Anwesenden mit vielen Neuigkeiten zu versorgen.
Am Ende freuten sich alle über den gelungenen Abend, gestaltet durch den Kulturverein und bestens bewirtet mit Speis und Trank durch den Inhaber der Munruffer Bierfabrik, Michael Heuser mit Team.
Pressemitteilung
Kulturkreis Mogendorf eV.
