Was ist eigentlich aus dem Nachhaltigkeitstreff geworden?
Motto beibehalten - Verein gegründet
Wachtberg. Natürlich ist der Nachhaltigkeitstreff seinem Motto „Bewahren, Wert schätzen, weiter entwickeln“ treu geblieben, aber nach dem fünften erfolgreichem Treff am 23. September 019 war klar, sie wollen sich eine neue Grundlage durch Gründung eines eingetragenen Vereins geben. Daher haben sie im Herbst/Winter 2019 in vielen Sitzungen und Aussprachen eine Satzung entworfen.
Dann hat dem Nachhaltigkeitstreff aber auch die Corona-Pandemie so manche Planung durcheinander geworfen. Von zunächst 20 Interessenten für die Gründungsversammlung blieben nur die vorgeschriebenen sieben Gründungsmitglieder übrig und sie haben sehr Corona-konform draußen die Gründungsversammlung am 2. Juni 2020 abgehalten.
Die Satzung für die „Nachhaltigkeitsinitive Wachtberg e. V.“ wurde einstimmig beschlossen und folgender Vorstand ebenfalls einstimmig gewählt: Sabine Killmann (Vorsitzende), Tobias Teichner(Kassierer) und Gisela Moog (Schriftführerin).
Schon zwei Tage später ging es zum Notar und der Antrag auf Eintragung beim Amtsgericht Bonn wurde gestellt. Sowohl die Eintragung (VR 11621) als auch der Antrag auf Gemeinnützigkeit beim Finanzamt Sankt Augustin (Bescheid vom 2. Juli 2020) waren erfolgreich.
Am 22. Juli 2020 konnten sie sich im Rathaus der Gemeinde Wachtberg vorstellen und gleich auch über das Projekt „Baum- und Grünpatenschaften“ diskutieren. Hierzu hatte die Nachhaltigkeitsinitive Wachtberg bereits zuvor am 10. April 2020 einen Bürgerantrag eingereicht.
Kürzlich konnten sie dann eine besondere Aktion abschließen. Die 60 Sommerlinden auf der Gimmersdorfer Str. in Wachtberg-Villip haben Sonnenschutzmatten für die Baumstämme bekommen. Dabei waren sieben Vereinsmitglieder/Freundinnen tatkräftig am Werk und haben zusammen mit den Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde Wachtberg diese Matten angebracht.
Die Matten dienen dem Schutz vor „Sonnenbrand“. Bei zu starker Sonneneinstrahlung und anhaltender Hitze trocknet die Rinde der Bäume sehr stark aus, reißt auf und Schadpilze haben ein leichtes Spiel.
Die Nachhaltigkeitsinitive ist sehr froh, dass sie diese Aktion gemeinsam erfolgreich beenden konnten und dankten dem Bauhof bzw. der Gemeindeverwaltung. Gleichzeitig konnten sie die Öffnungen der Drainagerohre (Baumbelüftungs- und Bewässerungsrohre bis in den Wurzelraum) frei legen, sodass nun die Anwohner bzw. auch Baumpaten die Bäume im Sommer wässern können. Hier ist die Gemeinde auch tätig, kann diese Aufgabe aber nicht ohne Unterstützung schaffen. Wer also Interesse hat, einen Baum zu pflegen bzw. zu versorgen, der kann sich beim Verein melden.
An weiteren Themen (Müllvermeidung, Wildblumenwiesen, Vogelturm, Wachtberger Kiste) wird gearbeitet. Wer mehr über die Aktivitäten erfahren will, kann sich gerne per Mail nachhaltigkeit.wachtberg@gmail.com oder Post: Sabine Killmann, Gimmersdorfer Str. 7, 53343 Wachtberg melden. Die Nachhaltigkeitsinitive freut sich über eine Kontaktaufnahme.
Die Matten dienen dem Schutz vor „Sonnenbrand“.
