Feuerwehr Rheinbreitbach
Mücken lösten Großalarm aus
Innerhalb von einer Woche musste die Feuerwehr zweimal zur St. Martin-Kirche
Rheinbreitbach. Am Donnerstagabend um 21.45 heulten in Rheinbreitbach die Feuerwehr-Sirenen, denn im Dachbereich der Kirche waren angebliche Qualmwolken gesichtet worden. Nach ersten Informationen hatten die Rauchmelder angeschlagen. Neben der Feuerwehr Rheinbreitbach waren auch die Löschzüge aus Unkel und Bad Honnef angerückt. Die Feuerwehrleute drangen mit Leitern, der großen ausfahrbaren Leiter eines Feuerwehrfahrzeugs und durch die Kirche zum vermeintlichen Brandort vor und untersuchten das Kirchen-Dach, konnten aber kein Brandnest entdecken. Wie der Wehrleiter der Rheinbreitbacher Feuerwehr Ulrich Rechmann erklärte, stellte sich heraus, dass der Mückenschwarm vor der hellen Lampe wie eine Rauchwolke wirkte. Die ersten Gerüchte, dass eine Lampe explodiert war, bestätigten sich nicht. Diese war schon vor einigen Tagen geplatzt.
Viele Rheinbreitbacher hatten sich auf den Renesse-Platz eingefunden und zeigten sich beruhigt, nachdem der wahre Sachverhalt bekannt wurde. Um 22.30 zogen die Feuerwehr-Züge wieder ab.
Mit einer ausgefahrenen Leiter untersuchten die Feuerwehrmänner den vermeintlichen Brandort.
