Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e. V.
Müllaufräum-Aktion mit internationaler Unterstützung
Auch vier Flüchtlinge halfen tatkräftig bei der Säuberung des Rheinufers
Bad Honnef. „Wir räumen den Kreis auf“ heißt eine Kampagne, die vom 10. bis 19. März lief und sich gegen die allgemeine Vermüllung unserer Natur richtete. Die Notwendigkeit einer solchen „Anti-Littering-Kampagne“ sah auch Roswitha Vogel vom Tierschutz Siebengebirge. Die Naturtrainerin sprach weitere ehrenamtliche Helfer des Vereins an und nahm Kontakt zum Bad Honnefer Bauhof auf. Ausgerüstet mit dicken Handschuhen und Müll-Säcken startete sie eine Aktion in Bad Honnef am 17. März. Ausgangsort der Sammelaktion war das Honnefer Rheinufer auf der Höhe der Insel Grafenwerth. Neben den Helfern vom Tierschutz Siebengebirge waren auch noch vier Flüchtlinge im Einsatz, die engagiert das Rheinufer nach Plastikmüll und anderen Hinterlassenschaften absuchten. Lange suchen brauchte man allerdings nicht, denn Müll gab es genug. Innerhalb von zwei Stunden waren 15 Säcke bis oben hin gefüllt. Nebenbei fanden die Aktiven ein ganzes Zelt, einen Liegestuhl, ein rostiges Eisenbettgestell und eine alte Tür samt Rahmen. Hier waren die Aktiven dankbar für die Unterstützung des Bauhofes, der die Entsorgung der Säcke und des Sperrmülls übernahm. Während des Sammelns ergab sich so manch nettes Gespräch mit den hilfsbereiten Flüchtlingen, die aus Marokko, Afghanistan und Algerien kamen.
Naturtrainerin Roswitha Vogel: „Bis zu zehn Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen pro Jahr ins Meer. Und die Vermüllung der Meere entsteht zu 80 % durch den Müll, der von den Flüssen ins Meer getragen wird. Bis zu 18.000 Plastikteile pro Quadratkilometer treiben in den Weltmeeren. Sie töten pro Jahr geschätzt 100.000 Meeressäuger und eine Million Meeresvögel. Zudem beobachtet man immer wieder, dass Vögel Plastikmüll für den Nestbau nutzen. Mit dem Ergebnis, dass bei Regen das Wasser nicht ablaufen kann und die Jungvögel ertrinken.“Wo gehört das ganze Plastik eigentlich hin? In den gelben Sack oder die gelbe Tonne, damit es den Recyclingkreislauf erreicht. Dort wird es aufbereitet und zu neuen Produkten verarbeitet. Aus dem Müll entstehen Dämmstoffe, Fleecepullover, Fußmatten oder Designermöbel. Roswitha Vogel: „Wir können auf Plastik nicht verzichten, aber wir könnten bewusster damit umgehen. Und jeder kann etwas tun. Beispielsweise könnten wir anstelle einer Plastiktüte eine Stofftasche, einen Karton oder einen Korb mit zum Einkaufen nehmen. Umweltschutz fängt im Kleinen an. Jeder kann dazu beitragen.“
Pressemitteilung
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