750 Jahre Sinziger Stadtgeschichte
Museum im Schloss zeigt Original der Urkunde von 1267
Ausstellung ab 18. Mai mit Dokumenten aus verschiedenen Epochen
Sinzig. Knapp einen Monat vor dem großen Festwochende Mitte Juni, dem Höhepunkt der Festlichkeiten aus Anlass der Stadtwerdung Sinzigs vor 750 Jahren, setzt das Heimatmuseum Schloss Sinzig, Barbarossastraße 35, einen wichtigen Akzent zu diesem Thema. Im Rahmen der Vortragsreihe „Turmgespräch im Schloss“ lädt der Förderverein Denkmalpflege und Heimatmuseum sowie das Museum zur Ausstellung „Sinzig – Zeugnisse aus 750 Jahren Stadtgeschichte“ ein. Dabei geht es um Urkunden, Bilder und Texte, die den einzelnen Epochen der Stadtgeschichte zugeordnet werden – eine umfassende Dokumentation der Entwicklung ab dem Mittelalter bis heute. Das mit Abstand wichtigste Dokument ist das Original jener Urkunde von 1267, auf die sich das Jubiläum beruft. Das Schriftstück wurde dem Museum vom Landeshauptarchiv Koblenz für die Dauer von zwei Monaten ausgeliehen. Die Ausstellung ist in die Dokumentation folgender Epochen aufgeteilt: „Vom Reich zum Herzogtum Jülich-Berg“, „100 Jahre in der Pfandschaft der Erzstifte Trier und Köln“, „234 Jahre Amt Sinzig im Herzogtum Jülich-Berg“, „Ein Jahrhundert der Kriege und Pestzeiten“, „Zünftige Zeiten unter den Kurfürsten von der Pfalz“, „Amtssprache Französisch“, „Gut verwaltet in der Preußischen Rheinprovinz“, „Kaiserliches Sinzig“, „Krisenzeiten in der Weimarer Republik“, „Die Mehrheit machte mit – im Nationalsozialismus“ und „Aufschwung im Wirtschaftswunderland“.
Die Eröffnung findet am Donnerstag, 18. Mai, um 19 Uhr im Rahmen zweier Vorträge statt. Der Kurator der Ausstellung, Rudolf Menacher, wird in die Ausstellung einführen, Stadtarchivar Dr. Wolfgang Dietz Besonderheiten und Unterscheidungsmerkmale von Urkunden erläutern. Führungen durch die Ausstellung schließen sich an.
Am folgenden Sonntag, 21. Mai, zum Internationalen Museumstag, gibt es ab 11 Uhr Führungen sowohl durch die Ausstellung als auch durch das Museum und das Schloss. Außerdem hat an diesem Tag wieder das beliebte Museumscafé ab 15 Uhr geöffnet. Der Förderverein bietet dabei schon traditionell Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an. Der Eintritt ist frei.
