Allgemeine Berichte | 11.12.2018

Begeisterndes Konzert des Männerchores Koblenz-Horchheim

Musikalischer Hochgenuss in der Pfarrkirche St. Maximin

Maria Streltsova, Klavier und Longmin Lim, Bassist, setzten dem Abend seine Glanzlichter auf.Lothar Stein

Horchheim. Vor ausverkauftem Haus bot der Männerchor 1883/1912 Koblenz-Horchheim gemeinsam mit dem befreundeten Männergesangverein „Cäcilia“ 1881 Arzbach dem Publikum in diesem Jahr einen musikalischen Hochgenuss. Es war der gelungene Versuch, ein anspruchsvolles, getrennt geprobtes Liedgut den Zuhörern mit 47 Sängern gemeinsam zu präsentieren. Der beiden Chören gemeinsame Chorleiter Wassily Kotykov hat hier vorzügliche Arbeit geleistet.

Feinfühlig und stimmfüllig begann der Chor mit „Cherubinischer Lobgesang“ von Bortnjanskij, gefolgt von „Gnädig und barmherzig“ mit seiner Solopartie für Bariton, die Andreas Höhler bestritt. Der Gesangssolist des Abends aber war der Bassist Jongmin Lim. Er trug mit seiner sonoren Stimme Arien aus der „Zauberflöte“ von Mozart, dem „Barbier von Sevilla“ von Rossini sowie aus dem „Lohengrin“ und dem „Fliegenden Holländer“ von Richard Wagner, begleitet von Maria Streltsova auf dem Klavier, einem begeisterten Publikum vor, das ihn mit starkem Beifall belohnte.

Als Solistin auf dem Klavier endlich setzte Maria Streltsova, dem Publikum aus vielen vorausgegangenen Konzerten bestens bekannt, dem Abend seine Glanzlichter auf, als sie in ihrer ausdrucksstarken und wandlungsfähigen Spielweise mit Solobeiträgen von Rachmaninow, Mendelssohn Bartholdy und Nizhankiwskij brillierte. Natürlich hat sie auch wieder den Chor bei einigen seiner Liedvorträge einfühlsam begleitet.

Auch neuzeitliche Werke im Repertoire

Neben drei weiteren Liedern aus der deutschen Romantik konnten beide Chöre auch mit zwei Opernchören, dem Jägerchor aus dem „Freischütz“ von C. M. v. Weber und dem Gefangenenchor aus „Nabucco“ von Verdi, das Publikum erneut überzeugen. Aber auch neuzeitliche Literatur kam zu Gehör. Mit „Scarborough Fair“ von Simon und Garfunkel konnten die Horchheimer Sänger auch allein überzeugen. Nachdem aber das „Hallelujah“ von Leonard Cohen zusammen mit dem Solisten Jongmin Lim und am Piano begleitet von Maria Streltsova erklungen war, hielt es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Applaus bedankte es sich für das gelungene und überzeugende Konzert. Der von allen gewünschten Zugabe entsprach der Männerchor Horchheim abschließend mit dem Lied „Thank You for the Music“ von ABBA.

Wassily Kotykov dirigierte seine beiden Chöre in gewohnter Perfektion. Er hatte auch die gesamte musikalische Leitung in seinen Händen. Ein großer Dank gebührt auch dem Ersten Vorsitzenden Jopa Schmidt, der wie gewohnt in humorvoller Art durchs Programm führte. Den durch und durch gelungenen Abend beendeten anschließend im nahegelegenen Turnerheim Besucher und Chormitglieder bei Speise und Trank in fröhlich gelöster Feierlichkeit.

Maria Streltsova, Klavier und Longmin Lim, Bassist, setzten dem Abend seine Glanzlichter auf.Foto: Lothar Stein Foto: Lothar Stein

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