Allgemeine Berichte | 10.06.2022

Kammerchor der Benediktinerabtei Maria Laach gastierte in Bendorf

Musikalischer Hochgenuss mit Cappella Lacensis

Benefizkonzert erbrachte 12.000 Euro für die Caritas-Stiftung Koblenz

Die Cappella Lacensis, der Kammerchor der Benediktinerabtei Maria Laach, sorgte für ein besonderes Konzerterlebnis.  Fotos/Copyright: Werner Schäfer

Bendorf/Koblenz/Maria Laach. Langanhaltende Ovationen belohnten die Künstler am Ende eines begeisternden Benefizkonzertes in der Pfarrkirche St. Medard in Bendorf. Die Cappella Lacensis, der Kammerchor der Benediktinerabtei Maria Laach, sorgte für ein besonderes Konzerterlebnis. 2008 kamen erstmals Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Bundesgebiet als Cappella Lacensis zusammen. Seither ist der Chor unter der Leitung von P. Philipp Meyer OSB fester Bestandteil der Kirchenmusik in Maria Laach. Das Ensemble wird regelmäßig auch zu Konzerten im In- und Ausland eingeladen und arbeitet mit den Barockorchestern Cappella Confluentes, Cappella Musica Sacra sowie dem Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln zusammen.

Konzerterlebnis in Bendorf

Verleih uns Frieden von Felix Mendelssohn Bartholdy; Non moriam, sed vivam von Martin Luther; The Lord’s my Shepherd von Bob Chilcott oder Song of Mary von Richard Shephard: Die Künstler beeindruckten beim Konzert im Herzen von Bendorf mit einem Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne, teils a-cappella, teils professionell begleitet auf Klavier und Orgel durch Bruder Jonas Hilger OSB. Das Programm löste Emotionen aus und ließ schnell den Funken der Begeisterung auf das Publikum überspringen.

Ein besonders tiefgehender Moment war die Zugabe, als Chor und Zuhörer gemeinsam mit dem Lied „Der Geist des Herrn erfüllt das All mit Sturm und Feuersgluten“ die Pfarrkirche mit Gesang erfüllten - eine Bitte um Gottes Geist des Friedens in so stürmischen Zeiten. Im Anschluss waren alle Gäste zu Wasser, Wein und Gebäck eingeladen, kredenzt von der Löfer Weinkönigin Lina und ihren mit Prinzessinnen Anna-Lena und Mara.

Einladung an geflüchtete Menschen

Dank der tatkräftigen Unterstützung durch Spender und Sponsoren konnten geflüchtete Menschen und ihre ehrenamtlichen Begleiter das Konzert kostenfrei genießen. „Wir freuen uns, dass diese Menschen, die ihre Heimat verloren haben, und ihren ehrenamtlichen Betreuern ein schönes Gemeinschaftserlebnis genießen konnten“, sagte Anette Moesta, Vorsitzende des Caritasverbandes. „Die Einladung war auch ein Dank an die ehrenamtlich engagierten Menschen für ihren solidarischen Einsatz.“

Musikgenuss und guter Zweck

Der Reinerlös aus dem Konzert in Höhe von 12.000 Euro kommt in voller Höhe der Caritas-Stiftung Koblenz zugute. „Es war ein musikalischer Hochgenuss mit einem tollen Erlös für unsere Stiftung“, freute sich Kuratoriumsvorsitzender Ernst Josef Lehrer und dankte allen Spendern und Sponsoren.

„Ein besonderer Dank geht an den Chor, die Pfarrei St. Medard sowie an den engagierten ehrenamtlichen Einsatz im Vorfeld und bei der Durchführung der Veranstaltung, wozu auch ein Team der „Familie sayn“ gehörte.“ Unter dem Leitgedanken „Zusammenhalten, wo wir leben“ werden die Mittel der Caritas-Stiftung nur für lokale Zwecke verwendet und helfen gezielt Menschen, die dringend Unterstützung benötigen.

„Wir freuen uns über die Resonanz und sind stolz darauf, dass wir unseren musikalischen Auftrag mit einem guten Zweck verbinden konnten“, dankte Chorleiter P. Philipp Meyer im Anschluss an die Ovationen der begeisterten Zuhörer. Pressemitteilung

Caritasverband Koblenz e.V.

Viele Zuhörer waren in die Kirche gekommen.

Viele Zuhörer waren in die Kirche gekommen. Foto: WernerSchaefer

Chorleiter P. Philipp Meyer freute sich bei seinen persönlichen Worten am Ende des Benefizkonzertes über die tolle Resonanz.

Chorleiter P. Philipp Meyer freute sich bei seinen persönlichen Worten am Ende des Benefizkonzertes über die tolle Resonanz. Foto: WERNER SCHAEFER

Die Cappella Lacensis, der Kammerchor der Benediktinerabtei Maria Laach, sorgte für ein besonderes Konzerterlebnis. Fotos/Copyright: Werner Schäfer Foto: WERNER SCHAEFER

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