7000 Quadratmeter Gebäudeinnenfläche mussten wieder aufgebaut werden
Nach Flutkatastrophe: Große Renovierung im Augustinum abgeschlossen
Bad Neuenahr. Ein richtiges Fest hatte die Direktorin des Augustinums Bad Neuenahr, Caroline Hillesheim, den Bewohnerinnen und Bewohnern versprochen. Ein Fest, um das Ende der umfangreichen Renovierungsarbeiten zu feiern, die während der vergangenen viereinhalb Jahren das Leben im Augustinum erschwert haben.
Und sie hat Wort gehalten! Emotionale, aber auch launige Redebeiträge des Seelsorgers, Pfarrer Johannes Küsel, Caroline Hillesheims, des Bürgermeisters der Kurstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler Guido Orthen und des Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung Joachim Gengenbach, ließen die Zeit seit der verheerenden Ahr-Flut Revue passieren.
Caroline Hillesheim berichtete vom Geist einer wahren augustinischen Gemeinschaft, der sich durch die anfänglichen Nöte und späteren, baubedingten, ständigen Improvisationen sowie Belastungen ergeben habe.
Auch der Bürgermeister betonte, dass das Augustinum mit seinen inneren Werten mehr sei als ein Gebäude und dass es seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil des sozialen Gefüges der Stadt sei. Insofern sei die umfassende Sanierung ein Statement und Hoffnungszeichen für die Stadt.
Schließlich schilderte Joachim Gengenbach die Schwierigkeiten des Bauens im Bestand, insbesondere wenn 7000 Quadratmeter Gebäudeinnenfläche wiederaufgebaut werden müssen für eine Gesamt-Investitionssumme von 40 Millionen Euro. Er dankte der Bewohnerschaft, den Mitarbeitenden und allen Gewerken sehr herzlich. Besonders bedacht wurde von ihm Caroline Hillesheim, die in der gleichzeitigen Belastung von Führung des Hauses und Leitung der Renovierungsarbeiten Großartiges geleistet habe.
Das dynamische Saxophon-Quartett „Sistergold“ ließ dann niemanden mehr ruhig auf den Stühlen im Theatersaal sitzen und so verwandelte sich im Anschluss an den Bühnenauftritt ein gesamter Foyerbereich mit Live-Musik, einem Flying-Büfett und prickelndem Sekt in ein rauschendes Fest.
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