Allgemeine Berichte | 28.03.2022

Eichendorff-Gymnasium verabschiedet 64 Abiturienten

Nach pandemiebedingter Pause erstmals wieder ein Festakt

Stilvoller Abschied auf der gerade erst fertiggestellten Freitreppe am Haupteingang des Eichendorff-Gymnasiums Koblenz: 64 Abiturientinnen und Abiturienten sagen ihrer Schule nach erfolgreichen Prüfungen Lebewohl. Foto: Hansjörg Schütz

Koblenz. „Die letzten zwei Jahre unseres Lebens waren von der Corona-Pandemie überschattet. Sie war und ist allgegenwärtig, auch und besonders in der Schule. Angesichts der vielen Einschränkungen, die wir durch sie in Kauf nehmen mussten, ist der Rückblick auf die vergangenen Jahre bestimmt nicht nur positiv. Abi-Sturm, Abi-Gag, Musikabend und schließlich auch Kursfahrten wurden abgesagt. Nie wieder Klausuren, nie wieder Gedichtanalysen, Kurvendiskussionen oder Referate, nie wieder Verzweifeln an Big Blue Button oder defekten Whiteboards. Vor allem aber nie wieder Zeit verbringen mit dieser Stufe und den Lehrern, mit denen wir durch Höhen und Tiefen gegangen sind.“ Mit diesen Worten beginnt der Abiturjahrgang 2022 des Koblenzer Eichendorff-Gymnasiums die Abizeitung, die unter dem Motto „Krosse KrABI 2022 – Schwamm drüber“ steht.

Mit einem Gottesdienst in der benachbarten Christuskirche wurde die Zeugnisübergabe eingeleitet. Zusammen mit Schulpfarrerin Ruth Stein und weiteren Religionslehrern entwickelte eine Schülergruppe Texte zum Thema „Flügge werden - Ölzweig finden“. Die Abiturientin Maja Hauswirth hat dazu verschiedene Tauben auf Stoffbahnen gemalt: als Nesthocker, Zeichen des Heiligen Geistes, als Friedenstaube und als Sinnbild für den „Abflug“ der Abiturienten aus der Schule. In ihrer Dialogpredigt führten Pfarrerin Stein und der Abiturient Johannes Prüstel aus, dass Gottes Geist den Abiturientinnen und Abiturienten für ihren weiteren Weg Kraft und Mut verleihe, und dass sie sich für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen mögen, wohin dieser Weg auch führt.

In seinen Abschiedsworten stellte Schulleiter Hans-Georg Meier die Freude über die so sehr vermisste Gemeinsamkeit von Schülern, Eltern und Lehrern in der Aula des Gymnasiums heraus. „Wir alle sind davon ausgegangen, dass wir bei dieser Feier wieder so nach und nach in unsere alltägliche Routine zurückkehren können. Wir haben uns Gedanken gemacht, was von den vielen erzwungen Neuerungen der letzten zwei Jahre vielleicht auch für die Zukunft erhaltenswert ist. Ganz sicher wissen wir, was wir von unserem alten Leben vor Corona in jedem Fall wieder zurück erhalten wollen.

Und dann kam der 24. Februar 2022 – wir wurden geweckt mit der furchtbaren Erkenntnis, dass jetzt auch in Europa wieder Krieg herrscht. Das Wort von der Zeitenwende macht die Runde. Auf einmal ist alles anders. Und in diesen unsicheren Zeiten feiern wir heute das Abitur von 64 Schülern unseres Eichendorff-Gymnasiums. 64 neue Hoffnungsträger, die unsere Gesellschaft mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten, die Sie in den letzten Jahren am Eichendorff-Gymnasium erworben haben, vor allem mit ihren neuen Ideen bereichern können und, da bin ich mir sicher, auch bereichern werden.“

Die Abiturienten

Ira Maria Ackva, Hatzenport, Aimann Ait Dahmane, Koblenz, Leon Alten, Koblenz, Parmida Amini, Koblenz, Hannah Anders Koblenz, Alexandra Anufriev Koblenz, Anne Charlotte Barth Niederfell, Bettina Baumgärtner Koblenz, Mara Benekenstein Koblenz, David Berger Koblenz, Jennifer Bertels Vallendar, Maike Dorothea Bicker Dieblich, Chiara Boden Weißenthurm, Franka Bortels Dieblich, Luka Brünike Dieblich, Jenny Dam Koblenz, Jule Dünnebacke Koblenz, Hannah Dürr Koblenz, Paul Eberle Koblenz, Patricia Felber Koblenz, Laura Maria Fischer Emmelshausen, Oriane Flores Koblenz, Fabian Frank Niederfell, Alexandra Gorte Koblenz, Philipp Görzen Koblenz, Emma Gutjahr Koblenz, Maja Kai Jutta Hauswirth Ochtendung, Samin Heidarzadeh Samani Ransbach-Baumbach, Steven Heinen Koblenz, Julia Hellenbrand Koblenz, Matteo Hoffart Koblenz, Benjamin Hoppen Koblenz, Otto Jepsen-Föge Koblenz, Julius Martin Jorde Koblenz, Jonas Kaul Koblenz, Nina Lehmkühler Koblenz, Tobias Lerchen Höhr-Grenzhausen, Lucy Li Koblenz, Alyssia Luy Bad Ems, Maja Madunic Koblenz, Vicky Jill Maurer Lonnig, Sonja Muchnik Koblenz, Judith Naumann Koblenz, Quynh Nhu Nguyen Koblenz, Vanessa Kim-Chi Nguyen Koblenz, Isabella Nicklich Koblenz, Tom Nikolaus Koblenz, Ngoc Phuong Khanh Phan Koblenz, Johannes Prüstel Koblenz, Amir Rastelica Dieblich, Nicolas Manfred Werner Rudhard Koblenz, Zadaf Sayar Koblenz, Bastian Scholer Koblenz, Finja Schorr Koblenz, Lucia Schwaab Koblenz, Marco Schwarz Koblenz, Frederike Spenthof Koblenz, Melissa Tayhus Koblenz, Lara-Sophie Wagner Bassenheim, Eske Walther Koblenz, Emil Weiske Koblenz, Jannis Weisser Koblenz, Yessica Yu Koblenz.

Auch in diesem Schuljahr gab es wieder etliche Preise zu vergeben. Den Buchpreis der Ministerin für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule ging an Paul Eberle, der mit weiteren sechs Preisen ausgezeichnet wurde. Den drei Jahrgangsbesten Julius Jorde, Matteo Hoffart und Paul Eberle mit dem Notendurchschnitt 1,0 gratulierte der Verein der Freunde und Förderer des Eichendorff-Gymnasiums mit Buchgeschenken; für besonderes Engagement in der Schule erhielten Emma Gutjahr, Hannah Anders, Fabian Frank, Lucia Schwaab sowie Parmida Amini eine Auszeichnung des Fördervereins.

Weitere fachwissenschaftliche Preise gingen an Paul Eberle, Patricia Felber, Matteo Hoffart und Benjamin Hoppen (Physik), Paul Eberle sowie Benjamin Hoppen (Mathematik), Julius Jorde (Biologie), Emma Gutjahr, Johannes Prüstel, Emil Weiske und Paul Eberle (Sozialkunde), Paul Eberle und Patricia Felber (Informatik) und schließlich Julius Jorde und Tom Nikolaus (Deutsch). Den Geschichtspreis des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz ging an Tom Nikolaus; Paul Eberle erhielt die Pièrre de Coubertin Medaille. Auch der Freundschaftskreis der Städtepartnerschaft Koblenz-Nevers bedachte Frederike Spenthof und Hannah Anders mit einer Auszeichnung.

Stilvoller Abschied auf der gerade erst fertiggestellten Freitreppe am Haupteingang des Eichendorff-Gymnasiums Koblenz: 64 Abiturientinnen und Abiturienten sagen ihrer Schule nach erfolgreichen Prüfungen Lebewohl. Foto: Hansjörg Schütz

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