GiK- TCV Projekt trotzt Corona und überwindet geschlossene Grenzen
Nächster Schritt gewagt
Erste Briefe gingen aus dem Kannenbäckerland nach Indien
Höhr-Grenzhausen. Das nun seit drei Jahren laufende Projekt zwischen dem Gymnasium im Kannenbäckerland und dem tibetischen Kinderdorf und Schule (Tibetan Children Village) in Leh (Himalaya) hat zu Ostern einen neuen Schritt gewagt: Zum ersten Mal hat die Klasse 5a all ihre Englischkenntnisse zusammengesucht und ihre ersten Briefe nach Indien geschickt.
Wer Spaß daran hatte, hat seine Briefe bemalt, beklebt oder dekoriert. Hauptsächlich haben sich die Kinder vorgestellt und erste Fragen gestellt, da sie ihr Gegenüber noch nicht kennen. Sobald die Kinder wieder kommen, teilen deren Lehrer ihnen einen unserer Schüler/innen zu, woraus hoffentlich eine Brieffreundschaft entsteht.
Passend zu Ostern wurden die bunten Schreiben mit vielen Süßigkeiten und Stiften in ein Paket gepackt und auf die große Reise geschickt, wo es nach nur einer Woche angekommen ist. Leider ist auch dort die Schule, wie auch das GiK, gerade geschlossen. Der Leiter der Schule, Tenzin Rabten, hat jedoch geantwortet, dass er die Briefe so bald wie möglich verteilt und er sich bereits darauf freut, die Antworten zurück zu senden.
Obwohl die Klasse 5a nun länger auf die Antwort warten muss, sind die Schüler gespannt, was die tibetischen Kinder nach Höhr-Grenzhausen schicken und was sie von ihrer Schulschließung berichten werden.
