Erlebnisschule Wald und Wild meets Lebenshilfe e. V. - „Sommerkinder“
„Natur hautnah“ auf dem Mühlenberg
Spannendes Mitmachprogramm der Kreisjägerschaft begeisterte Kinder
Sinzig. Im Rahmen der „Sommerkinder“, Teil des Lebenshilfe-Ferienprogrammes, bekamen die Kinder, Jugendlichen und ihre Betreuer/ - innen am zweiten Tag einer abwechslungsreichen Woche die Möglichkeit auf dem Mühlenberg in Sinzig „Natur hautnah“ zu erleben. Am großen Spielplatz in der Nähe des ehemaligen Trimm-dich-Pfades kamen nämlich Martina Glahn und ihre Kollegin Birgit Gross von der Erlebnisschule „Wald und Wild“ zu Besuch und hatten neben vielen wissenswerten Informationen auch zahlreiche Mitmach-Aktionen sowie eine große Tiersammlung mitgebracht.
Erlebnisschule „Wald und Wild“
Aber erstmal der Reihe nach. Unmittelbar nach dem Eintreffen der Dozentinnen, scharrte sich eine große Kindertraube um sie und während des Aufbaus und der Vorbereitung der vielfältigen, kindgerechten Materialien stellten die Kinder und Jugendlichen bereits viele Fragen. Nachdem nahezu alle Fragen geduldig beantwortet wurden, bekamen die Teilnehmer/ - innen der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e. V. und ihre Betreuer die Möglichkeit aus kleinen Holzscheiben eigene Namensschilder herzustellen und diese farbig zu gestalten. Im Anschluss daran gab es eine kleine, interaktive Fragerunde, über das Verhalten im Wald. Den beiden Dozentinnen war die Begeisterung über das umfangreiche, vorhandene Wissen der Kinder sichtlich anzumerken. Angesichts der Trockenheit war es beispielsweise allen bewusst, dass im Wald kein Feuer entfacht werden darf oder auch im Anschluss an Aktivitäten im Wald eine Selbstverständlichkeit den Müll nicht einfach liegen zu lassen. Zu guter Letzt wurde die Tiersammlung, die Martina Glan und Birgit Gross mitgebracht hatten, unter die Lupe genommen und die Kinder erfuhren viele spannende Informationen über Tiere wie die Wildkatze oder den Uhu, die sonst vielfach nur aus dem Fernsehen bekannt waren. Dabei blieb es jedoch nicht. Bei einer rein theoretischen Unterweisung, war doch das Anfassen der Tiere auf Erlaubnis der beiden Dozentinnen „ausdrücklich erlaubt“.
Rundherum positives Fazit
So verging der Vormittag für die Kinder und Jugendlichen der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e. V. wie im Flug und als sich die gemeinsame Zeit dem Ende zu neigte, vereinbarten Betreuer und die beiden Jägerinnen der Kreisgruppe Ahrweiler ein baldiges Wiedersehen. Auch Andreas Knechtges, Leiter der Offenen Hilfen der Lebenshilfe im Sozialraum Adenau, zog ein rundherum positives Fazit: „Gerade in der heutigen Zeit, in der das Erleben der Natur für viele Kinder und Jugendliche hauptsächlich theoretisch in der Schule oder über die Medien stattfindet, stellen solche Aktionen zum Anfassen und Mitmachen einen unschätzbaren Erfahrungswert dar. Ich hoffe, dass wir diese erstmalige Kooperation mit den Jägerinnen und Jägern der Kreisgruppe Ahrweiler, denen an dieser Stelle ein großes Dankeschön gilt, weiterführen und über verschiedene, gemeinsame Projekte vertiefen können.“
Pressemitteilung
Lebenshilfe
Kreisvereinigung Ahrweiler e. V.
