Haus für Kinder Vallendar
Naturraumpädagogik in den Waldwochen
Abschluss Schuki Projekt - drei Waldwochen gehen zu Ende
Vallendar. Die pädagogischen Fachkräfte im Haus für Kinder nutzen drei Wochen vor den Sommerferien die Naturraumpädagogik, um die Schulvorbereitung abzuschließen. Dank der Unterstützung der Stadt Vallendar, vertreten durch den Stadtbürgermeister Herr Heitmann, steht die Schutzhütte Wambach der Kindertagesstätte Haus für Kinder zur Verfügung.
Ein großer Dank galt allen Beteiligten, die diesen Aufenthalt im Wambachtal ermöglichen. Am 20. Juli 23 besuchte Herr Heitmann die Schukis an der Wambachhütte und überreichte ihnen zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit eine kleine individuelle Überraschung.
Das Haus für Kinder bietet den Schukis in den letzten drei Wochen vor den Sommerferien die Möglichkeit, in einem nahen Erlebnisraum (Wambachtal) eine unvergessliche und erlebnisreiche Zeit zu verbringen.
Ein Übergang steht an, aus der Kita in die Schule. Für viele Kinder und Eltern ein einschneidendes Erlebnis, das mit viel Spannung erwartet wird. Diese Übergangszeit kann jedoch auch von Unsicherheit und Ängsten geprägt sein, wie zum Beispiel die Sorgen, neue Freunde zu finden oder den Schulweg zu schaffen.
Die Schukis vom Haus für Kinder können nun in diesen drei Wochen Sicherheit erlangen, indem sie sich in neuen Erfahrungsräumen ausprobieren können und noch die Sicherheit der vertrauten Personen und der Kita erleben.
Im Wambachtal nutzen die Fachkräfte drei Wochen lang den Wald und die Natur als Lernort, Raum und Mittler, um ganzheitliche Bildungsprozesse in Gang zu setzen. Die langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Themen rund um Natur und Umwelt bildet das Fundament für die Waldwochen. In einer Verbindung von Wald-, Umwelt- und Sozialpädagogik durch die Erlebnispädagogik bereitet die Natur selbst den Boden für neue Erfahrungen. Dabei geht der Weg ausgehend vom Bildungsgedanken über ökologisches Lernen und nachhaltiges Handeln bis hin zum sozialen Lernen im Sinne des „Mit“-Gedankens: Mit-Mensch, Mit-Natur, Mit-Umwelt. Die Arbeit mit naturpädagogischen Themen führt so zu ökologischen Handlungskompetenzen und ermöglicht einen neuen Zugang zur Natur, der nicht nur Wissen mehrt, sondern dieses Wissen auch mit ganz natürlicher Erfahrung anreichert.
Es gibt unendlich viele Gründe, warum das Spielen im Freien für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern so wichtig ist. Das Spielen draußen stärkt das Immunsystem und beugt langfristig Kurzsichtigkeit vor. Durch den häufigen Aufenthalt im Innenraum und den ständigen Nah-Sehen/Medienkonsum kommt es bei Kindern immer häufiger zu Kurzsichtigkeit. Kinder brauchen den ständigen Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht. Das Außen-Spiel ist aktiv und kreativ, bedeutet sich als wirksam zu erleben, stärkt die soziale Kompetenz und die Risikokompetenz sowie ermöglicht Ruhe und Erholung. Nicht zuletzt ermöglichen die Waldwochen den Schukis Naturerfahrungen, die sich erfahrungsgemäß stimmungsaufhellend auswirken. Somit gehen die Schukis gestärkt und mit der Sicherheit der Gruppe in den Übergang zur Bildungseinrichtung Schule. BA
Das Außen-Spiel ist aktiv und kreativ.
