Allgemeine Berichte | 20.04.2016, 10:48 Uhr

DüNaLü wurde zur Weltstadt am Ring

„Ne Daach en Kölle“

Das Blasorchester Insul bei einer musikalischen Reise durch Köln. -SES-
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Dümpelfeld. „Ne Daach en Kölle“ war das Konzertmotto des Blasorchesters Insul in der vollbesetzten Halle in Dümpelfeld. Das letzte Konzert dieser Größenordnung fand zum 50. Jährigen Jubiläum des Orchesters 2013 statt und so wurde bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung der Entschluss für das diesjährige Konzert gefasst. Es sollte diesmal musikalisch nicht in Richtung Bayern gehen, wie vom Orchester auf dem Insuler Oktoberfest sehr oft gespielt wird, sondern ein frisches Motto dargeboten werden. Man wurde schnell fündig, diesmal sollte es ein Kölschabend sein. Nach dem Motto „Ne Daach en Kölle“.

Den aber nicht nur mit kölsche Tön sondern auch mit Kölsch vom Fass und der kulinarischen Spezialität, dem „Halve Haan“, das ganze verpackt als eine musikalische Busreise zu den Kölner Sehenswürdigkeiten.

So übergab der 1. Vorsitzender Udo Breuer nach der Begrüßung der Zuhörer auch schnell das Mikrofon an Dirigent und Reiseleiter Richard Knipp, der auch die Musik zusammengestellt hatte. Bei der Abfahrt ertönte „Dat Wasser von Kölle“ und begrüßt wurde die Stadt am Rhein bei der Ankunft mit „Hey Kölle“. So spielte das Orchester bei jeder Sehenswürdigkeit das passende Musikstück. Beim Besuch des Doms „Viva Colonia“, beim Zoo Besuch „The Lion sleep tonight“, beim musikalischen überqueren der Hohenzollern Brücke mit ihren vielen, vielen Schlössern „Schenk mir dein Herz“ und natürlich im Rheinenergie Stadion „Mir stonn zo Dir FC Kölle“. Bei dieser stimmungsvollen fantastischen Darbietung sprang der Funke schnell über und das Publikum ging begeistert mit.

Foto-Show passend zur Musik

Untermalt wurde das ganze begleitend zur Musik mit einer Foto-Show der einzelnen Stationen und Richard Knipp`s Kommentaren.

Zum Beispiel erklärte er die Typisch kölschen kulinarischen Köstlichkeiten Halve Haan und Kölsch Kaviar. So besteht der Halve Haan aus einem Röggelchen, einem Doppelten Roggenbrötchen, dunkel gebacken, aufgeschnitten mit einer dicken Scheibe mittelaltem Gouda belegt in Ringe geschnittene Zwiebel und Senf drauf und fertig ist der Halve Haan. Und der Kölsch Kaviar ist ebenfalls ein Roggenbrötchen mit in Stücke geschnittener Blutwurst auch mit Zwiebeln und Senf serviert. Diese Köstlichkeiten konnten die Besucher in der Pause genießen.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Außerdem wurde die Pause genutzt um fünf verdiente Musiker für langjährige musikalische Treue zum Verein auszuzeichnen.

Ausgezeichnet wurden durch den 1. Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Ahrweiler Christoph Schnittker, seiner Stellvertreterin Heike Plattner sowie Jan Berger Vorsitzender der Kreismusikjugend, Pierre Baur für fünf Jahre Jugendehrenzeichen in Silber. Bernd Spitzley und Ludwig Thelen erhielten das Ehrenzeichen in Silber für 20 Jahre, und Melanie Cronsfoth das Ehrenzeichen in Gold für 30 Jahre aktive Musiker Tätigkeit.

Udo Breuer ist 40 Jahre aktiv und erhielt den Ehrenbrief des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz und ebenfalls das Ehrenzeichen in Gold des Kreismusikverbandes.

Danach ging die musikalische Reise weiter durch die Domstadt, bis sie zu den Dudelsackklängen bei Highland Cathedral endete.

Aber die 34 Musiker und ihr Dirigent hatten es geschafft mit ihrem „kölsche Töön“ die Zuhörer derart zu begeistern das nach zwei Zugaben erst Schluss war.

SES

Das Blasorchester Insul bei einer musikalischen Reise durch Köln. Foto: -SES-

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