Weltgebetstag der Frauen
„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf!“
Urmitz. Diesem Motto folgten katholische und evangelische Frauen aus Mülheim-Kärlich und Bassenheim Frauen und feierten den Weltgebetstag in Urmitz-Bahnhof. Die Reise führte in diesem Jahr nach Kuba. Der größte und bevölkerungsreichste Inselstaat der Karibik stand im Mittelpunkt. Texte, Lieder und Gebete dafür haben über 20 kubanische Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen ausgewählt. Sie erzählten von ihren Sorgen und Hoffnungen angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in ihrem Land. Der Großteil der über elf Millionen Kubanerinnen und Kubaner ist röm.-katholisch. Eine wichtige Rolle im spirituellen Leben vieler Menschen spielt die afrokubanische Religion Santería. Der sozialistische Inselstaat ist nicht erst seit Beginn der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ein Land im Umbruch – mit seit Jahren wachsender wirtschaftlicher Ungleichheit. Im Gottesdienst zum Weltgebetstag feierte am gemeinsam den Glauben der kubanischen Frauen. Jesus lässt im zentralen Lesungstext ihrer Ordnung Kinder zu sich kommen und segnet sie. Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung – hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren.
