Koblenz setzt auf Radverkehr
Neue Dauerzählstellen in Betrieb
Koblenz. In einem Schritt zur nachhaltigen Urbanisierung hat die Stadt Koblenz jüngst zwei Dauerzählstellen für den Radverkehr eingeführt, die dank einer 90-prozentigen Förderung durch die Nationale Klimaschutz Initiative (NKI) des Bundes ermöglicht wurden. Diese modernen Zählgeräte dienen nicht nur als wichtiges Instrument für eine fundierte Verkehrsplanung, sondern auch als Barometer für die Entwicklung des Radverkehrs und die Wirksamkeit verschiedener städtischer Maßnahmen. Eine dieser Zählstellen befindet sich bereits auf der Kurt-Schumacher-Brücke am Treppenaufgang in Metternich. Das zweite Gerät wird in Kürze in der Fahrradstraße Casinostraße auf Höhe des Eichendorff-Gymnasiums in Betrieb genommen. Beide Anlagen präsentieren den Bürgern transparent und in Echtzeit die Anzahl der am Tag und im laufenden Jahr vorbeifahrenden Radfahrenden.
Darüber hinaus sind diese Dauerzählstellen eng verknüpft mit dem Plan einer stadtteilverbindenden Rad- und Fußverkehrsbrücke zwischen Koblenz-Rauental und Goldgrube.
Diese Brücke, die ab 2026 die Mosel-Bahnstrecke überqueren wird, ist ebenfalls Teil der Stadtentwicklung und wird nach ihrer Fertigstellung der neue Standort für die Zählstelle in der Casinostraße sein.
Im Vergleich zu jährlichen Zufallszählungen bieten Dauerzählstellen einen entscheidenden Vorteil: Sie erfassen Daten kontinuierlich und in beide Fahrtrichtungen. So können Einflüsse durch Wetter, Jahres- und Ferienzeiten bei der Datenanalyse berücksichtigt werden. Dies trägt nicht nur zur Genauigkeit der Verkehrsplanung bei, sondern fördert auch das Bewusstsein für die Bedeutung des Radverkehrs als integraler Bestandteil der städtischen Mobilität.
Für alle, die mehr erfahren möchten: Die Stadt Koblenz plant, die gesammelten Daten öffentlich zugänglich zu machen. Weitere Informationen werden in Kürze auf koblenz.de/radverkehr verfügbar sein. BA
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