Allgemeine Berichte | 05.09.2025

Pendler-Radroute Koblenz–NRW: 130 Kilometer lange Radschnellverbindung rückt näher

Neue Perspektiven für Radpendler in Rheinland-Pfalz

Die Machbarkeitsstudie für Pendler-Radroute Koblenz–NRW wurde vorgestellt. Foto: VG Vallendar / Mario Orlovic

VG Weißenthurm. Zukünftig könnten Pendler in der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm und in der gesamten Region stressfrei, schnell und sicher zur Arbeit radeln. Die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt übergab kürzlich eine Machbarkeitsstudie für die geplante Pendler-Radroute zwischen Koblenz und Nordrhein-Westfalen (NRW).

Bei der offiziellen Vorstellung der Ergebnisse in Rheinbrohl war auch VG-Bürgermeister Thomas Przybylla anwesend. Die Studie verdeutlicht, wie die Strecke künftig verlaufen und Vorteile für Alltagsfahrten mit dem Rad bieten könnte.

Bereits 2014 hat das Land Rheinland-Pfalz sieben Korridore ermittelt, die ein Potenzial für Pendler-Radrouten aufzeigen. Diese Routen sollen möglichst direkt, störungsarm und sicher befahrbar sein und Bereiche mit hoher Nutzungsmöglichkeit miteinander verbinden. Mit der Übergabe der Machbarkeitsstudie für den mit über 130 Kilometern längsten Abschnitt zwischen Koblenz und NRW, einschließlich der Anbindung von Bad Neuenahr-Ahrweiler, liegen nun für alle sieben Radrouten Vorschläge zur Streckenführung vor. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Land und Kommunen. Das Land übernimmt 80 Prozent der Kosten für die Machbarkeitsstudien, im Fall der Radroute Koblenz – NRW trägt Rheinland-Pfalz 160.000 Euro. Auch beim Ausbau der Routen unterstützt das Land mit bis zu 90 Prozent der Kosten.

„Die Machbarkeitsstudie liefert uns eine solide Grundlage, um das Radfahren in unserer Region attraktiver und sicherer gestalten zu können“, erklärte VG-Bürgermeister Thomas Przybylla. Für Pendler könnten die Radrouten künftig mehr Komfort und weniger Stress bedeuten. Zudem verwies Przybylla auf das Engagement der Kommunen für eine moderne, umweltfreundliche Mobilität. Bei der Übergabe der Studie waren auch der Mülheim-Kärlicher Stadtbürgermeister Gerd Harner und der Weißenthurmer Stadtbürgermeister Johannes Juchem anwesend.

Das Projekt PRR Koblenz bis NRW ist Teil der Mobilitätsstrategie 2030plus und wurde im Rahmen des interkommunalen Städtenetzwerks „Mitten am Rhein“ initiiert. Dem Netzwerk gehören elf rheinland-pfälzische Kommunen an. Beteiligt sind die Städte Koblenz, Andernach, Bendorf, Neuwied, Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm. Auch die Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Remagen sind über die Anbindung des Ahrtals eingebunden. BA

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