Remagen stand drei Tage lang im Zeichen des Weinfestes
Neue Weinkönigin Antonia Dörr wurde offiziell proklamiert
Remagen. So viel lässt sich vorwegnehmen: besser hätten es sich die ausrichtenden Vereine und auch die Verantwortlichen der Stadt für das Remagener Weinfest nicht wünschen können. Blauer Himmel, Sonnenschein und spätsommerliches Flair lagen drei Tage lang über dem Marktplatz und sorgten für optimale äußere Bedingungen. Schon die freitägliche Eröffnung bei Tanz und Live-Musik avancierte zur stimmungsvollen Sommernachtsparty, bei der die scheidende, vom Spielmannszug Rheinklänge Remagen begleitete Weinkönigin Maria I. (Pinger) von Bürgermeister Björn Ingendahl gebührend verabschiedet wurde. „Sie hat die Stadt Remagen im vergangenen Jahr landauf- und landab hervorragend repräsentiert“, so Ingendahl, der der scheidenden Majestät für ihr Engagement ebenso ausdrücklich dankte, wie den beteiligen Vereinen, ohne deren Wirken das Weinfest nicht existieren würde.
Wein und Fastelovend in symbiotischer Verbindung
Lange mussten die Remagener nicht ohne Wein-Regentin auskommen, denn schon tags darauf folgte die offizielle Proklamation der neuen Weinkönigin Antonia Dörr mit ihren Prinzessinnen Dinah Seiny und Tabea Dörr, bei denen die Vorfreude auf das Weinfest und das kommende Regentschaftsjahr förmlich spürbar war. Auch der Weinfest-Sonntag hatte einige Highlights zu bieten, wie beispielsweise das Platzkonzert des Musikkorps der Stadtsoldaten samt Auftritt der Tanzgruppen und Mariechen – ein Genuss für Auge und Ohr und der lebendige Beweis, dass Wein und Fastelovend sehr gut zusammenpassen. Apropos Genuss: der kam, wie sollte es bei einem Weinfest anders sein, auch nicht zu kurz. Neben der opulenten Auswahl erstklassiger Weine lockten unter anderem Flammkuchen, Grill-Variationen und die, laut Meinung vieler Gäste, besten Reibekuchen weit und breit, deren Duft verführerisch über dem Marktplatz lag.
Stelldichein der Weinmajestäten
Doch damit nicht genug, denn auch das nachmittägliche Wein-Majestäten-Treffen ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des Remagener Weinfestes. Dabei geben sich nicht „nur“ die Remagener Wein-Regentinnen, sondern auch royale Vertreterinnen von der nahen, gegenüberliegenden Rheinseite die Ehre, beispielsweise aus Unkel oder Rheinbrohl. Beim anschließenden, traditionellen Bürgerschoppen konnte dann bei Live-Musik bis in den späten Abend geschwoft werden, was sich die zahlreichen Gäste aus nah und fern nicht zweimal sagen ließen.
Sommerliche Bedingungen gaben dem Weinfest den idealen Rahmen.
Auch Weingott Bacchus machte seine Aufwartung.
Bei den Stadtsoldaten gab es unter anderem leckeren, selbst gebackenen Kuchen.
Auch für reichlich Live-Musik war gesorgt.
