Allgemeine Berichte | 27.09.2024

Baustart an der Horchheimer Rheinbrücke

Neuer Geh- und Radweg bringt Verbesserungen

Aufgrund der Nutzungsbreite von 1,50 Metern kommt es auf der Strombrücke auf der Oberstromseite immer wieder zu Nutzungskonflikten. Das soll sich durch den Ausbau ändern, da im Anschluss eine durchgänge Nutzungsbreite von 2,50 Metern zur Verfügung steht. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

Koblenz. Die Bauarbeiten zum Ausbau der Geh- und Radweganlage an der Horchheimer Eisenbahnbrücke beginnen. Seit dem 16. September wurden hierzu bereits die Baustelleneinrichtungsflächen hergestellt.

Der Geh- und Radweg wird derzeit auf der Oberstromseite der Horchheimer Eisenbahnbrücke (mit Blick von Horchheim aus, die linke Brückenseite) geführt. Die nutzbare Breite beträgt im Bereich der Strombrücke 1,50 m. An der Vorlandbrücke Oberwerth weist der 2006 ausgebaute Weg eine nutzbare Breite von 2,50 m auf, im Bereich der Vorlandbrücke Horchheim aufgrund einer 2009 eingerichteten Behelfsinstandsetzung lediglich 1,20 m.

Zur Verbesserung der Nutzbarkeit wird der bestehende Geh- und Radweg über die Horchheimer Rheinbrücke grundhaft instandgesetzt und ausgebaut. Der ausgebaute Geh- und Radweg soll zukünftig eine durchgängige Nutzbreite von 2,50 m gewährleisten.

Die Maßnahme umfasst auf der Oberstromseite des Gesamtbauwerks den Ausbau der rund 240 m langen Strombrücke im auskragenden Gehwegbereich, den Rückbau eines 35 m langen Teilstücks des bestehenden Gehwegs sowie den Neubau einer rund 69 m langen Geh- und Radwegbrücke im Bereich der Horchheimer Vorlandbrücke sowie im weiteren Verlauf den Wegebau über ebenes Gelände bis zum Anschluss an die Emser Straße.

Ferner umfasst die Maßnahme die Einrichtung eines temporären, während der gesamten Bauzeit nutzbaren Gehwegs auf der Unterstromseite (mit Blick von Horchheim aus, die rechte Brückenseite) des Bauwerks. Hierzu wird, der auf der Strombrücke vorhandenen Weg behelfsmäßig instandgesetzt und jeweils durch Behelfsbrücken auf der Seite Oberwerth an die Straße Rheinau bzw. auf der Seite Horchheim an die Emserstraße angeschlossen. Die nutzbare Breite wird auf der Strombrücke 1,50 m betragen.

Auf der Seite Oberwerth muss hierzu der Zugang zur Hundewiese ab dem Parkplatz in der Rheinau gesperrt werden. Die örtliche Umleitung führt über die Baustraße am Ende der Rheinau unterhalb der Brücke hindurch bis zu der Anschlussrampe in Höhe der Südbrücke.

Für die Errichtung der Pfeiler der Behelfsbrücken auf der Seite Horchheim ist es notwendig den Leinpfad zwischen den Zugängen in der Emser Straße in Pfaffendorf und der Müfflingstraße zu sperren.

Die Umleitung erfolgt über die Emser Straße. In der ersten Bauphase wird der Leinpfad bis voraussichtlich Ende November gesperrt bleiben. Im weiteren Verlauf der Baumaßnahme werden erneute Sperrungen des Leinpfads nötig sein. Diese werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Umlegung des Geh- und Radweges von der jetzigen Oberstromseite auf den behelfsmäßigen Gehweg auf der Unterstromseite der Eisenbahnbrücke wird voraussichtlich im Januar des kommenden Jahres erfolgen. Über die hieraus resultierenden Umleitungen wird im Vorfeld in einer separaten Pressemeldung und auf https://www.koblenz-baut.de informiert.

Die Gesamtbaukosten für die Verbreiterung der Geh- und Radweganlage an der Horchheimer Eisenbahnbrücke belaufen sich auf ca. 9.6 Mio. Euro wovon der Fördergeber, das Bundesministerium für Digitales und Verkehr, ca. 7 Mio. Euro zusteuert. Der Ausbau soll bis Dezember 2026 abgeschlossen sein.

Aktuelle Informationen zur der Baumaßnahen finden Sie auf der städtischen Webseite https://www.koblenz-baut.de.

Für etwaige Einschränkungen bittet das Tiefbauamt der Stadt Koblenz um Verständnis.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Aufgrund der Nutzungsbreite von 1,50 Metern kommt es auf der Strombrücke auf der Oberstromseite immer wieder zu Nutzungskonflikten. Das soll sich durch den Ausbau ändern, da im Anschluss eine durchgänge Nutzungsbreite von 2,50 Metern zur Verfügung steht. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

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