Allgemeine Berichte | 26.09.2024

GeoPortal 2.0: Koblenz startet digitalen 3D-Stadtzwilling

Neuer Meilenstein für Smart City

Die Fotorealistische 3D-Ansicht. Foto: geoportal.koblenz.de

Koblenz. Im November 2018 ging das GeoPortal der Stadt Koblenz online. Die ca. 200 Geobasis- und Geofachdatensätze wurden in dem Portal zweidimensional präsentiert. Im Dezember 2022 kam eine Darstellungsform hierzu: die Schrägansicht. Ab da waren die städtischen Luftbilder nicht mehr ausschließlich in seiner senkrechten Darstellung verfügbar, sondern wurden zusätzlich in einem 45° Winkel. präsentiert. Der Blick „in“ die Straßenzüge zeigt damit auch die Hausfassaden, was erstmals Höhenmessungen (im Dezimeterbereich) online ermöglichte. Nach gut fünf Jahren geht nun das GeoPortal Koblenz 2.0 an den Start (www.geoportal.koblenz.de). Jetzt stehen zusätzlich dreidimensionale Darstellungen des Stadtgebietes der Stadt Koblenz im GeoPortal Koblenz zur Verfügung.

Es gibt zwei unterschiedliche 3D-Ansichten im GeoPortal Koblenz: das objektbasierte 3D-Stadtmodell und die fotorealistische Ansicht, welche der Satellitenansicht diverser Online-Kartenanbieter ähnelt. Die von der Verwaltung bereitgestellten Geodaten im GeoPortal Koblenz garantieren die Datenintegrität, die Aktualität sowie die kostenfreie Nutzung der Darstellung unter der Creative Common BY-SA 4.0 - Lizenz.

Der vielfältige Einsatz der zusätzlichen Fachdaten reicht von Liegenschaftsinformationen aus dem Kataster, städtischen Baumkataster, Bauleitplanung, Hochwasserkarten, Lärmkartierung bis zum Katastrophenschutz. Für eine der nächsten Ausbauphasen sind zusätzlich Live-Sensordaten geplant. Per Klick auf ein Parkhaus würde beispielsweise die Anzahl der freien Parkplätze angezeigt. Auch die Einspeisung von Echtzeitinformationen von Koblenzer Wetterstationen sind denkbar.

Intern nutzt das Baudezernat der Stadtverwaltung Koblenz die Anwendung beispielsweise zur anschaulichen Beurteilung stadtbildprägenden Bauprojekten.

Baudezernent Dr. Andreas Lukas sieht das 3D-Modell von Koblenz als „wesentlichen Baustein der Smart City Koblenz“ und hat die Einreichung geeigneter digitaler Planungsdaten als Bedingung bei Unterlageneinreichung von Großprojekten eingeführt. Die von den Bauherren gelieferten Architekturmodelle werden teilweise angepasst und im dreidimensionalen Stadtzwilling präsentiert.

„Wir haben uns im Digitalbeirat der Stadt auch unter Einbindung externer Experten mit der Umsetzung dieses tollen Vorzeigeprojektes befasst. Ich freue mich nun sehr über dessen Umsetzung“, so Oberbürgermeister David Langner mit Blick auf den Start des digitalen 3D-Stadtzwillings.

Für Fragen und Anregungen zum Geoportal kann man sich an geoportal@stadt.koblenz.de wenden.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

Die Fotorealistische 3D-Ansicht. Foto: geoportal.koblenz.de

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