Ein neues Fahrzeug für schnelle medizinische Hilfe bei größeren Schadenslagen
Neuer Rettungswagen stärkt Katastrophenschutz in Koblenz
Koblenz. Der DRK-Kreisverband Koblenz hat seinen Katastrophenschutz durch die Indienststellung eines neuen Rettungswagens (RTW) weiter gestärkt.
Das Fahrzeug, das nun offiziell von Bürgermeisterin Ulrike Mohrs übergeben wurde, ist für den Einsatz in der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Transport des Katastrophenschutzmoduls Sanitätsdienst vorgesehen.
Dieses Modul erfüllt eine entscheidende Rolle in der medizinischen und ärztlichen Versorgung bei größeren Schadenslagen. Es ist nicht nur auf die Behandlung von Verletzten und Erkrankten spezialisiert, sondern übernimmt auch wichtige Transportaufgaben.
Diese Dualität macht das Modul zu einem essenziellen Bestandteil der Notfallvorsorge in Koblenz. Innerhalb des Moduls gibt es eine klare Strukturierung der Sanitätskräfte: Eine Behandlungsgruppe und eine arztbesetzte Transportgruppe ermöglichen es, dass medizinische Versorgung und Patiententransporte gleichzeitig durchgeführt werden können.
Der neue Rettungswagen wird in der SEG Transport eingesetzt, deren Hauptaufgaben in der Durchführung ärztlicher Maßnahmen, dem Handeln auf Anweisung des Leitenden Notarztes (LNA) und dem Transport von Verletzten und Erkrankten zu vorher festgelegten Zielkrankenhäusern bestehen. Diese Aufgabenverteilung gewährleistet eine strukturierte und effiziente Verteilung von Patienten.
Die Einführung des neuen Rettungswagens markiert einen bedeutenden Schritt für den Katastrophenschutz in Koblenz. Leo Biewer, Ehrenpräsident des DRK-Kreisverbandes Koblenz, unterstreicht die Bedeutung dieser Erweiterung: „Der neue RTW verbessert unsere Einsatzmöglichkeiten erheblich und trägt dazu bei, die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Katastrophen- und Großschadensfall auf hohem Niveau sicherzustellen.“ BA
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V.li. Geschäftsführer DRK Koblenz Martin Maser, Ehrenpräsident DRK Koblenz Leo Biewer, Tobias Pflüger (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Ramona Assmann (Mercedes-Benz Kestenholz), Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, Jürgen Muxfeld (DRK-Leitung SEG/MTF Katastrohenschutz), Christian Day und Angelika Prus (DRK-Kreisbereitschaft). Foto: DRK/Ulli Piel-Schilling
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