Geschichten vom Gnadenhof Anna e.V.
Neues von Pudelmix Nelly
Hallo Freunde,
da sind wir wieder. Als wir letztens von unserem abendlichen Gassigehen unten am Dorfplatz ankamen, hatten sich ganz viele Katzen dort versammelt. Mausi, die immer mit uns unsere Runde dreht, lief zu ihnen und wollte nicht wie üblich mit uns nach Hause. Spät in der Nacht, als sie sich in unser Bett geschlichen hat, erzählte sie mir, was denn da draußen nun los war. Es war ein so schöner lauer Abend und die Katzen wollten diesen nochmal alle zusammen genießen, bevor es nun kalt wird und die Meisten zu Hause am warmen Ofen bleiben. Sie haben noch einmal zusammen fangen gespielt und sich gegenseitig geneckt und von ihrem Tag erzählt. Eine meinte, sie hätte vier Mäuschen gefangen, aber das glauben weder die Mausi noch ich. Ich gehe ja selbst auch schon einmal zusammen mit dem Buddy oder der Lucy nach Mäusen suchen und buddeln. Daher weiß ich, dass das gar nicht so einfach ist und man oft gaaaanz lange vor dem Mäuseloch liegen, warten und beobachten muss, bevor sich eine kleine Maus sehen lässt. Man braucht also viel Zeit und Geduld und kann daher nicht so viele Mäuse an einem Tag fangen! Wenn man dann nicht ganz schnell ist, ist die „Schwupp die Wupp“ wieder in ihrem Loch verschwunden. Glaubt mir, wir haben schon so oft versucht, die Mauselöcher aufzubuddeln und so doch noch eine zu fangen, es ist fast unmöglich.
Unsere Katzen sitzen jetzt wieder an den Fenstern und beobachten unsere Vögel, von denen wir sehr viele haben. Das ist immer sehr lustig, die spielen und zanken sich und dann ist das Gezetter und Gepiepse groß.
Auch haben wir eine kranke Stockente mit einem gebrochenen Flügel hier. Wir haben sie Lisa getauft. Sie wurde uns aus Bornheim gebracht. Lisa ist echt lustig und schimpft immer, wenn Heike sie mit in unser Haus bringt, um ihr die Medizin zu geben. Dann ist sie nämlich in ein Handtuch gewickelt, um nicht wegzulaufen und sich weiter zu verletzten , das findet Lisa wohl genauso wenig gut wie die Medizin. Wir können uns dann das Lachen nicht verkneifen, man sieht nur den kleinen Kopf und den laut schnatternden Schnabel, einfach herrlich. Die Arme hat nur einen Flügel frei, der andere ist fixiert und das nun noch vier ganz lange Wochen, ich glaube, das ist bestimmt sehr hart für eine Wildente. Ich bin mal gespannt, was sie macht, wenn sie wieder gesund ist und das erste Mal auf unseren Teich mit den anderen Enten schwimmt. Hoffentlich bleibt sie dann noch etwas und fliegt nicht sofort davon.
So, nun wünschen wir Euch noch eine schöne Herbstzeit!
Eure Nelly und die Mausi
Katze Mausi.
