IG Metall Neuwied kämpft für 7% mehr Geld
Neuwied: Warnstreik vor ZF Aftermarket
Neuwied. Mit einem Warnstreik haben am Donnerstag in Neuwied 200 Beschäftigte, aus fünf Betrie-ben, Druck gemacht für höhere Entgelte und Ausbildungsvergütungen. Sie protestierten gegen ein zu geringes Angebot der Arbeitgeber bei den seit Mitte September laufenden Tarifverhandlungen. „Der Preisdruck für die Beschäftigten ist hoch, das Verständnis der Arbeitgeber offenbar noch zu gering.“, sagte Markus Eulenbach, Geschäftsführer der IG Metall Neuwied.
Bei der Aktion der IG Metall beteiligten sich Beschäftigte der Betriebe ZF Aftermarket, AGO Stahlbau, Eaton Industries, Clarios und W+D. Um 10 Uhr startete der Demozug vor dem Werksgelände von W+D, entlang der Blücherstraße in Richtung Löhr Automobile. Hier wurden die Kolleginnen und Kollegen des Autohauses begrüßt und ihnen für ihre bevor-stehende Tarifrunde im nächsten Jahr Mut und Kraft zugesprochen. Am TÜV Kreisel zog der Demozug dann Richtung Breslauer Str., vorbei am Bauhaus, EDEKA Kreuzburg und Porta, zum Kundgebungsort vor dem Werksgelände von ZF Aftermarket.
Die Warnstreikenden erwarten von den Verhandlungen, neben den Hauptforderungen von 7% Lohnerhöhung über 12 Monate und 170 Euro für die Auszubildenden, auch besse-re Wahloptionen zwischen Zeit und Geld, eine „Demokratiezeit“ für Beschäftigte in den Betrieben sowie eine soziale Komponente.
„Die Beteiligung unserer Mitglieder am heutigen Warnstreik zeigt deutlich, dass unsere Forderung den Nerv der Beschäftigten trifft. Wir brauchen jetzt eine tabellenwirksame Er-höhung!“, so Markus Eulenbach. Besonderes Augenmerkt legte er in seinem Bericht aber auch auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, die es sicherlich zu verbessern gilt. Hier bot er den Arbeitgebern ein gemeinsames Handeln, zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rah-menbedingungen an. Diese Herausforderung kann Tarifpolitik alleine eben nicht lösen. Weitere Redner waren die Betriebsratsvorsitzenden Uwe Siebenmorgen (W+D), Petra Kon-zer (ZF Aftermarket), Alexandra Eidenberg (Vertrauenskörpervorsitzende ZF Aftermarket), Mara Latus (IG Metall Jugend) und Sebastian Hebeisen (Geschäftsführer DGB Region Kob-lenz).
Die heutige Veranstaltung diente der Unterstützung aller Verhandlungsteilnehmer*innen der dritten Tarifverhandlung in Mainz Wiesbaden. Alle Teilnehmer*innen waren sich einig, dass es bei keinem Verhandlungsfortschritt zu weiteren Warnstreiks kommen muss. Hierzu werden dann alle Beschäftigten der tarifgebundenen Betriebe am 08.11.2024 zur Groß-kundgebung in Andernach aufgerufen.
Pressemitteilung IG Metall Neuwied
Foto: Max Gerlach
Artikel melden
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Erno Mahler erhält Walther-Lonnes-Plakette in Bad Neuenahr
- Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Zwei Personen verletzt
30.04.: Schwerer Unfall auf der B266: Tiefstehende Sonne verursacht Frontalcrash
Schleiden-Morsbach. Ein 40-jähriger Fahrzeugführer aus Stolberg befuhr am Donnerstag (30. April) die Bundesstraße 266 aus Schleiden-Vogelsang in Fahrtrichtung Einruhr. Aufgrund tiefstehender Sonne vernahm er nach ersten Erkenntnissen den Kurvenbereich zu spät und geriet auf die Gegenfahrbahn.
Weiterlesen
Spezialeinsatzkräfte überwältigen randalierende Frau
01.05.: Kreis Euskirchen: 65-Jährige greift Polizisten mit Messer an
Zülpich. In der Nacht zum Freitag (1. Mai) um 1.47 Uhr erhielt die Polizei Euskirchen einen Notruf wegen einer randalierenden Frau in einem Mehrfamilienhaus in der Bachstraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte griff die Frau die Polizeibeamten mit einem Messer an. Die Beamten blieben unverletzt.
Weiterlesen
Fahrzeug brannte vollständig aus
30.04.: Koblenz: Notarztauto geht während Einsatzfahrt in Flammen auf
Koblenz. Am 30.04.2026 um ca. 23:40 Uhr erhielt die Koblenzer Dienststelle Kenntnis über den Vollbrand eines Notarztfahrzeuges auf der Horchheimer Höhe in Koblenz.
Weiterlesen
