Der nächste Schritt zur Belebung der Innenstadt
Neuwieder Bündnis im Stadtrat begrüßt neue Anlegestellen für Schiffe in Neuwied
Neuwied. Das Neuwieder Bündnis im Stadtrat (CDU, Bündnis90/die Grünen, BSW, FWG und FDP) begrüßt die Errichtung von zwei Anlegestellen für die Schifffahrt an der Neuwieder Uferpromenade und den Abschluss der Verhandlungen mit der schweizerischen Reederei für Flusskreuzfahrten Scylla. „Das ist ein nächster Schritt zur Belebung der Innenstadt, der weitere Kaufkraft nach Neuwied bringen wird“, ist sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Hahn sicher. „Dabei war das kein Selbstläufer. Insbesondere Oberbürgermeister Jan Einig engagiert sich mit dem Amt für Stadtmarketing bereits seit Jahren für diese Maßnahme, aber insbesondere die Ausflugsschifffahrt ist sehr zurückhaltend, was Investitionen angeht.“.
Konkret in Planung ist ein weitgehend von der Reederei Scylla finanzierter Schiffsanleger für Flusskreuzfahrten, an dem mehr als 50 Kreuzfahrtschiffe pro Jahr anlegen sollen. Eine weitere, von den Stadtwerken Neuwied zu errichtende Anlegestelle soll der Tagestouristikschifffahrt zur Verfügung stehen. Hierzu befindet man sich in einer abschließenden Prüfung. „Das Gesamtkonzept aus einem Anleger für Flusskreuzfahrten und einem Anleger für Tagestouristen wird uns helfen, Neuwied als touristischen Anziehungspunkt weiter zu stärken und die neue Attraktivität unseres Deichvorgeländes optimal zu nutzen“, sind sich Regine Wilke (Bündnis 90/die Grünen und Dietrich Rühle (FDP) sicher. „Allein durch die Flusskreuzfahrten erwarten wir eine zusätzliche jährliche Wertschöpfung von etwa 140.000 Euro, konservativ gerechnet. Hinzu kämen noch Zulieferdienste und ähnliches für das Kreuzfahrtschiff selbst. Das ist zwar keine Revolution, aber ein weiterer Baustein für den Bestand von Gastronomie und Einzelhandel in Neuwied.“.
Auch die Beeinträchtigung der Anwohner und die Ökologie haben die Bündnis-Verantwortlichen und die Verwaltung im Zuge der weiteren Entwicklung im Blick. „Die Motoren zur Energieversorgung werden nur kurzzeitig betrieben. Die Grundversorgung der Schiffe muss über den Erwerb von Landstrom erfolgen, der von den Stadtwerken Neuwied zur Verfügung gestellt wird,“ betonen Lars Ebert (FWG) und Tobias Härtling (BSW). „Wir arbeiten strukturiert an der Weiterentwicklung der Stadt, ermöglichen gemeinsam mit der Verwaltung eine kontinuierliche, nachhaltige Stärkung unserer Stadt in vielen Bereichen und werden weitere Schritte auf diesem Weg konsequent angehen.“.
Pressemitteilung
Neuwieder Bündnis
