Ehrenplakette des Kreises Ahrweiler für katholische Familienbildungsstätte
„Nicht mehr wegzudenken“
Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Die katholische Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler ist aus dem sozialen Angebot unseres Kreises nicht mehr wegzudenken“, sagte Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler, in seinen Dankesworten. Als Vertreter nahm der Erste Vorsitzende des Trägervereins, Pfarrer Peter Dörrenbächer, die Ehrenplakette des Kreises entgegen.
Die Familienbildungsstätte (FBS) erhält die Auszeichnung aufgrund ihrer besonderen kreisbezogenen Verdienste. Vor fast fünf Jahrzehnten wurde der Verein Katholische Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler in Leben gerufen, der Träger der gleichnamigen Einrichtung ist. Neben pastoralen Angeboten handelt die FBS als staatlich anerkannter Träger der Familienbildung im öffentlichen Auftrag nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Die FBS sei weit über die Grenzen der Kreisstadt hinaus für ihr umfangreiches Kursangebot bekannt, sagte der Landrat. „Insbesondere in den vergangenen Jahren hat sich die Familienbildungsstätte im Bereich der interkulturellen Arbeit für die Menschen in unserer Region eingesetzt“, betonte der Landrat.
207.115 Unterrichtsstunden haben die katholischen Familienbildungsstätten im Bistum Trier 2017 angeboten. Schwerpunkte liegen im Bereich Sprachförderung und Integration sowie auf Eltern- und Kindkursen oder Ferienbetreuung und Gesundheitsvorsorge für Seniorinnen und Senioren. Die Familie als Ganzes ist Thema: Von der Geburtsvorbereitung bis hin zur Pflege von Demenzkranken. Die Institutionen im Bistum erreichten damit fast 100.000 Menschen.
Kooperationen gibt es beispielsweise mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern und Jugendämtern sowie der Arbeitsagentur.
Neben der FBS wurden noch die Europa-Union Kreisverband Ahrweiler und die Senior-Experten Kreis Ahrweiler mit der Plakette geehrt. Diese Kreisauszeichnung wird seit 1985 verliehen.
Weitere Informationen zur Katholischen Familienbildungsstätte gibt es auf www.fbs-bna.de.
Pressemitteilung der
Bischöfliche Pressestelle Trier, Redaktion Koblenz
