Rheinfähre ergänzt Schienenersatzverkehr während der Sanierung
Nixe“ legt ab, im „Dienste“ der Bahn
Remagen. Ein häufigeres Übersetzen von der einen zur anderen Rheinseite wünschen sich zahlreiche Bürger von links und rechts des Rheines. Dieser Traum von Wanderern oder Naturliebhabern wird mit der Rheinfähre „Nixe“ so schnell nicht in Erfüllung gehen. Doch ein gewaltiger Schritt in die Richtung dieser politischen Entscheidung wurde nun unternommen. Die Bahn macht`s möglich. Im Zuge der „Korridorsanierung“ der erst einmal rechten Rheinstrecke wird die Personenfähre „Nixe“ zwischen Erpel und Remagen in das Verkehrskonzept für den Schienenersatzverkehr (SEV) eingebunden. Dieses Projekt gaben nun Thorsten Müller (Verbandsdirektor) und Udo Scholl (Geschäftsführer Rheinfähre Linz/Kripp) und der Linzer Bürgermeister Helmut Muthers bei der Vertragsunterzeichnung auf der gerade überholten „Nixe“ mitten auf dem Rhein bekannt. Gut durchgeschaukelt wurden die „Fährgäste“, da gerade ein Schubverband bei der Überfahrt auf Talfahrt war. Die Sanierung der Bahn zwischen Troisdorf und Wiesbaden ist vom 10. Juli bis 11. Dezember geplant. Zusätzlich zu den Fahrkarten des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) und dem Deutschlandticket können nun auch Tickets des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, des Rheinlandtarifes und des NRW Deutschlandtarifs eine Rheinüberquerung auch in Kripp genutzt werden, um über zu setzen. „Die zusätzliche Rheinquerung ist eine wichtige Alternative während der Bauzeit, um Ziele in Richtung Köln und Koblenz über die linke Seite des Rheines zu erreichen,“ betonte Müller. Vom Linzer Bahnhof bis zur Fähre beträgt der Fußweg acht Minuten und von der Fähre bis zum Remagener Bahnhof ebenfalls,“ betonte Scholl die Sinnhaftigkeit des Unternehmens. Die Mitnahme von Fahrrädern sei zulässig. Weitere Informationen zur Sanierung gibt es unter https/rechter-rhein.deutschebahn.com und zum Fahrplan der „Nixe“ unter www.rheinfaehre-linz-remagen.de/fahrplan.
AB
