Weihnachtsgeschenke shoppen und Knuspermarkt besuchen
Noch eine Woche wird geknuspert
Neuwied. Gut besucht war am vorletzten Samstag vor Weihnachten die Neuwieder Innenstadt. Geschenke shoppen war angesagt. Die meisten Einkäufer nutzten den Knuspermarkt für einen Zwischenstopp und ließen sich vom weihnachtlichen Flair einfangen. Adventliche Lieder spielten die Eifeler Alphornisten auf ihren ungewöhnlichen, rund drei Meter langen Alphörnern. Viele Menschen blieben stehen, um sich an dem kleinen Konzert vor dem riesigen Adventskalender zu erfreuen. Rockiger ring es im Anschluss vor der Luisenscheune mit „Ohne Filter“ zu. Auch an die Kinder war gedacht. Im Kinder-Knusperland sang Melanie Junglas am Sonntag Weihnachtslieder. Am Samstag hatten Preißings die kleinen Mädchen und Jungen zum Plätzchenbacken eingeladen. Unter fachkundiger Anleitung der Bäcker wurde geknetet, geformt, im Holzbackofen gebacken und am Ende verziert. Während auf dem Knuspermarkt also einiges geboten war und in den nächsten Tagen noch zu erleben ist, wurde im Internet viel diskutiert. Unter „Du bist Neuwied wenn“, hatte ein Gruppenmitglied das überwiegende Speisenangebot moniert, „weihnachtliches“ vermisst und damit einen Sturm der Reaktionen mit über zweihundert Kommentaren ausgelöst. Die Rede war davon, dass weder Weihnachtsmusik noch ein geschmückter Tannenbaum an das bevorstehende Fest erinnert. Dem schlossen sich einige User an, andere wiederum stellten fest, dass es auf anderen Märkten auch nicht schöner sei. Es gab aber auch viele Kommentare, die den Neuwieder Knuspermarkt lobten. Fakt ist, dass mit dem Einstieg des Amtes für Stadtmarketing vor wenigen Jahren viel geschehen ist. Als eine der ersten Aktionen wurde mithilfe gespendeter bunter Kugeln ein Weihnachtsbaum dekoriert. Noch immer ist der Baum zentraler und schillernder Mittelpunkt auf dem Luisenplatz. Außerdem säumen beleuchtete Weihnachtsbäumchen die Langendorfer Straße. Für Jochen Schuth vom Amt für Stadtmarketing sind die Kritiker in der Minderheit. Mit seinen Kollegen ist er abwechselnd präsent auf dem Knuspermarkt. Dieser Tage hat er viele positive Rückmeldungen erhalten. Besonders das Kinder- Knusperland mit den vielen nicht kommerziellen Angeboten kommt bei den Besuchern gut an. Immer wieder sei von „einmalig schön“ die Rede. In den Schauhütten gibt es für die Kleinsten viel zu entdecken, hinzu kommen die Mitmachangebote. Als Erfolg bezeichnet Jochen Schuth das neue Häuschen mit regionalen Produkten. Bei diesem hochwertigen Angebot greifen die Besucher besonders gern zu. Viele Kommentare auf Facebook loben die Erweiterung des Knuspermarktes über die Schlossstraße hinweg. Vor allem das urgemütliche Feuerzangenhäuschen mit offenen Kamin hat es vielen Besuchern angetan. Die Feuerzangenbowle und die zahlreichen anderen Spezialitäten ist eine schöne Ergänzung zur Luisenscheuen und Co. Geöffnet ist der Knuspermarkt in den nächsten Tagen noch von 10 bis 19 Uhr. Am Freitag und Samstag geht es bis 20 Uhr. Am Sonntag öffnet der Knuspermarkt um 11 Uhr. Schluss ist um 9 Uhr. Geschenke auf dem allerletzten Drücker ermöglicht der Montag. Am Heilig-Abend öffnet er Knuspermarkt von 10 bis 15.30 Uhr. FF
