Weitere Maßnahme zur Entzerrung des Verkehrs in der Innenstadt
Nordbrücke Bonn: Verwaltung schlägt Teilöffnung der Bornheimer Straße vor
Bonn. Die Stadtverwaltung hat der Politik eine neue Maßnahme zur Entzerrung des Innenstadtverkehrs vorgeschlagen: Während der Sperrung der Nordbrücke soll die Bornheimer Straße ab der Kreuzung zum Hochstadenring/Guido-Westerwelle-Brücke stadtauswärts für den Kfz-Verkehr geöffnet werden. Diese Entscheidung wurde von der städtischen Taskforce zur Nordbrücke getroffen und steht nun zur Beratung im Ausschuss für Mobilität und Verkehr, der Bezirksvertretung Bonn sowie im Rat an.
Seit dem Abschluss der Bauarbeiten Ende 2025 ist die Durchfahrt im Kreuzungsbereich über den Hochstadenring für den motorisierten Individualverkehr auf der Bornheimer Straße in beiden Richtungen verboten, während Busse und Fahrräder weiterhin passieren dürfen. Diese Regelung soll nun temporär gelockert werden. Die Verwaltung plant, vier Wochen nach der Einführung der Verkehrsöffnung eine Evaluierung durchzuführen und die Ergebnisse der Bezirksvertretung Bonn mitzuteilen.
Die Verkehrsführung in Richtung stadteinwärts auf der Bornheimer Straße bleibt zunächst unverändert. Die Entwicklung der Verkehrssituation nach Umsetzung der Maßnahmen auf der Ost-West-Achse, die den Straßenzug Am Alten Friedhof, Berliner Platz, Oxfordstraße, Bertha-von-Suttner-Platz, Kennedybrücke und Konrad-Adenauer-Platz umfasst, wird ebenfalls für vier Wochen beobachtet. Auch hier soll die Bezirksvertretung Bonn über die Ergebnisse informiert und gegebenenfalls ein weiterer Beschlussvorschlag unterbreitet werden.
Nach Ansicht der Stadtverwaltung bietet die Bornheimer Straße eine zusätzliche Möglichkeit, Kfz-Verkehr stadtauswärts in Richtung Potsdamer Platz, Autobahn 555 und Köln aufzunehmen. Diese Option soll getestet werden, um den Verkehrsfluss in Richtung Norden zu verbessern.BA
Symbolbild. Foto: Pixabay.com