Wackelzahnkinder beenden ihr Projekt Kochen und Backen
Nudeln kaufen? Kommt nicht in die Tüte!
Sinzig. „Was interessiert euch, was sollen wir denn mal gemeinsam zum Ende eurer Kindergartenzeit machen?“ Diese Einbeziehung in die Angebotsauswahl der Wackelzahnkinder, die sogenannte Partizipation, hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt und ist für die Großen mittlerweile Standard. Die Kinder wissen genau, dass sie sich im Alltag, aber auch ganz besonders im letzten Jahr in Projekten zusammenschließen, deren Inhalte von ihnen selber geprägt und gestaltet werden. Zwei Gruppen von angehenden Schulkindern wollte zusammen Kochen und Backen, eine Gruppe Forschen und Experimentieren. Das erste Koch- und Backprojekt ist nun bereits abgeschlossen. Zuerst hatten sich die Kinder in der Gruppe getroffen und gemeinsam mit den beiden Erzieherinnen Silke Meyer und Birgit Bockentin besprochen, was denn alles in ihrem Projekt gemacht wird. Nudeln sollten gekocht werden. Doch wo kommen die her? Also begaben sich die Kinder auf die „Nudelspur“. Sie betrachteten Getreide, das sie selbständig zu Mehl mahlten, malten Rezepte auf, kneteten Nudelteig und kreierten aus frischen Tomaten, Zwiebeln und Kräutern eine super leckere Sauce. Der Besuch der Bäckerei Müller in Remagen stand noch auf dem Programm. Sie inspizierten die Backstube und durften für sich selber backen. Ganz stolz konnten sie ihren Eltern sogar noch etwas Selbstgebackenes mit nach Hause nehmen.
