Trotz Corona ein Stück Normalität geschaffen

„Nulli & Priesemut“ erleichtern die Angst

Mit „Nulli & Priesemut“ war erstmals die Puppenbühne Koblenz zu Gast bei der Gundlach-Stiftung

19.10.2020 - 15:18

Dernbach. Was im März dem allgemeinen „Lock-Down“ zum Opfer gefallen war, wurde nun nachgeholt. Das Stück „Nulli & Priesemut“ mit dem zweiköpfigen Ensemble der Puppenbühne Koblenz. Die Entscheidung hatte der Vorstand der Gundlach-Stiftung nicht leichtfertig getroffen, denn noch immer – und nun wieder mehr – lähmt das Coronavirus die Aktionen der Institution für die Allgemeinheit. Dennoch wollte man sich vom Virus nicht immer weiter Stopp sagen lassen und so entschied man sich nach einigen Diskussionen um Sicherheit und Organisation für die Durchführung.


Die lag bei Jürgen Eisenhuth, Vorstandsmitglied der Stiftung und Leiter der Jugendpflege der VG Puderbach, in den besten Händen, denn es gehört zu seinem Job, derlei Events auch für andere Gegebenheiten umzusetzen. So wurden im Dernbacher „Haus an den Buchen“ mit professionellem Hygienekonzept gleich zwei Theatervorstellungen gegeben, denn es konnten jeweils nur weniger Gäste die „Stars“ auf der Bühne verfolgen. Diese kennt man gemeinhin aus der „Sendung mit der Maus“: Nulli, Priesemut, Oma Bär und Schorschi, das gemeine Schwein erzählten den Besuchern die Geschichten „Angsthase – Pfeffernase“ und „Ausgelacht“.

Beide Geschichten befassen sich mit im Moment sehr aktuellen Themen; nämlich den Ängsten und dem Umgang mit diesen. Zudem wurde die Problematik Mobbing thematisiert und trotz vielen Späßen und lautem Kinderlachen hatten beide Geschichten einen nachdenklichen Hintergrund.

Passend zur Zeit vielleicht, in der Nachdenken und Innehalten oft das Gebot der Stunde sind. Und dennoch luden Björn Christian Küpper und Sebastian Moschek zum Träumen und Fantasieren ein. Und dies soll auch am 21. November der Fall sein, denn dann ist wieder die „Freie Bühne Neuwied“ zu Gast bei der Gundlach-Stiftung und bringt in die kritischen Zeiten ein Stück Normalität und frohes Kinderlachen.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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